SV Stockum hat „das Maximum erreicht“

Stockum -  Vorne in der Kreisliga A-Saison 2014/15 zog ab Mitte der Rückrunde der Kreisliga-Meister SuS Olfen einsam seine Kreise.

Mit gehörigem Abstand von am Ende elf Punkten folgte aber punktgleich ein Duo aus Werne, dass sich ein Duell um die Vizemeisterschaft geliefert hat.

Am Ende setzte sich die Eintracht punktgleich vor dem Ortsrivalen SV Stockum auf Grund des deutlich besseren Torverhältnisses durch (beide 63). Für Eintracht Werne war es die dritte Vizemeisterschaft in Folge. Beim SV Stockum ist man mit dem Saisonverlauf hochzufrieden. „Wir haben das Maximum erreicht“, sagt Trainer Ralf Gondolf.

Denn speziell nach der Winterpause mit einer schwierigen Vorbereitung durch zahlreiche Ausfälle (Verletzungen und aus beruflichen Gründen) war „dies nicht unbedingt zu erwarten, dass wir so durchstarten“, lobt Gondolf seine Spieler.

Dass es nicht für mehr reichte – der Blick auf Platz eins war früh in der Rückrunde versperrt – lag auch eben auch an einigen Aussetzern. „Durch die Ausfälle konnten wir nicht immer alles mobilisieren“, sagt Gondolf.

So leistete sich der SV Stockum daheim gegen Vinnum (0:0) und Ottmarsbocholt (1:2) bittere Punktverluste genau wie auswärts beim SV Südkirchen (2:2 nach 0:2-Rückstand), schaffte aber gegen Eintracht Werne, SG Selm und SV Herbern II Siege gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel. „Zwischenzeitlich hatten wir ja durch die Verletzungen von Cedric Packheiser auch keinen Torwart“, erinnert sich Gondolf. So kassierte Stockum spät in Alstedde ein entscheidendes Gegentor und siegte sogar mit Feldspieler Mario Dömland im Tor gegen Herbern.

Deswegen fällt das Fazit von Gondolf auch überaus positiv aus. „Die Aussetzer hatte ja bis auf Olfen jede Mannschaft“, erklärt Gondolf, der die zweitbeste Auswärts- und Rückrundenmannschaft betreute.

Im neuen Kreis wieder oben mitspielen

Mit seinem Team will er in der kommenden Saison dann in der neuen Kreisliga A1 (UN/HAM) nach dem Wechsel auch oben mitmischen. Was die Stockumer, die am Sonntag, 5. Juli, wieder mit der Vorbereitung beginnen, da erwartet, ist noch nicht sicher. Fest steht allerdings, dass es zum Nachbarschaftsduell mit dem Bezirksliga-Absteiger SVF Herringen kommen wird. „Mal sehen, ob Heessen aufsteigt. Aber auch Uentrop und Eintracht Werne werden wieder oben mitspielen. Ich rechne mit fünf, sechs Mannschaften, die dazu das Zeug haben“, erklärt Gondolf voller Vorfreude.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare