SV Stockum, Eintracht und Rünthe siegen glanzlos

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Stockums Rückkehrer Tim Köhler (links) erzielte kurz vor dem Spielende das 3:0 für sein Team gegen die IG Bönen.

Stockum -  Der A-Kreisligist SV Stockum hat auch das letzte Hinrundenspiel gewonnen und hält als Tabellensiebter Kontakt zur Verfolgergruppe. Beim verdienten 3:0 (2:0)-Erfolg – es war der dritte Sieg in Serie – gegen die IG Bönen tat sich das Team von Trainer Ralf Gondolf aber aus zwei Gründen schwer... Auch Eintracht und Rünthe siegen

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): SuS Rünthe – IG Bönen 3:0 (2:0). Zum einen spielten die Gastgeber nach dem Wechsel ihre Konter schlecht zu Ende und zum anderen überließen sie nach der Pause über weite Strecken den Gästen die Initivative, die aber komplett harmlos vor dem Tor von Cendric Packheiser waren.

Selbst mit einem von Sandro Ünal verursachter Foulelfmeter in der Nachspielzeit scheiterte Arman Kuba mit einem Außenristschuss an Keeper Packheiser (90.+2).

Vor der Pause waren die Gastgeber überlegen und effektiv. Das 1:0 erzielte der spielende Co-Trainer Lars Zimmer auf Zuspiel von Candy Opsölder (20.). Wenig später erhöhte Ali Karaman mit einem überlegten Lupfer von der Strafraumgrenze aus auf Zuspiel von zimmer (28.). Weitere Chancen vergab Thierry Opsölder nach einem Alleingang, als er verstolperte (35.) und auf Zuspiel seines Bruders Candy, als er weit übers Tor schoss (45.).

Nach der Pause entglitt den Gastgebern die Partie. Die Gastgeber wurden nachlässig und leisteten sich viele Fehler. Doch die IG schaffte es nicht, gefährliche Torchancen sich herauszuspielen.

„Unser Überzahl-Spiel nach der Pause war kläglich. Das müssen wir besser ausspielen“, sagte Stockums Trainer Ralf Gondolf. Nach 80 Minuten war die Partie entschieden. Nach Karaman-Flanke versprang Thierry Opslölder der Ball. Der landete bei Tim Köhler, der mit einem haltbaren und flachen Schlenzer aus 14 Metern das 3:0 erzielte. Kurz vor dem Ende vergab zudem noch Thierry Opsölder (87.).

SVS: Packheiser – Lupp, Radstaak, T. Opsölder, Ünal, Eliyazici (60. Gaida), Karaman, Bacak (87. Bußkamp), C. Opsölder, Zimmer (54. Köhler), Tayar – Tore: 1:0 (20.) Zimmer, 2:0 (28.) Karaman, 3:0 (80.) Köhler – Bes. Vork.: Kuba scheitert mit Foulelfmeter an Packheiser (IG, 90.+2)

TSC Hamm II – Eintracht Werne 1:2 (0:1). Zu einem knappen Erfolg mühte sich Eintracht Werne im letzten Saisonspiel des Jahres. Spieler des Tages war Selmin Bajric mit zwei Treffern und seinen Saisontoren neun und zehn.

„Unser Problem ist, dass wir uns zu oft den gegnerischen Mannschaften anpassen. Gegen starke Mannschaften spielen wir gut und gegen schwächere zeigen wie keine gute Leistung“, sagte Eintracht-Trainer Jörg Fiebig.

Sein Team habe zwar verdient gewonnen, hätte aber auch bei einem TSC-Konter in der Schlussminute fast den Ausgleich kassiert, als die Eintracht weit aufgerückt war.

Dabei begann die Eintracht überlegen und erspielte sich erste Chancen. Aber erst nach einem Zuspiel von Mario Martinovic auf Bajric, der das Laufduell mit seinen Gegenspieler gewann und frei zum Abschluss kam, fiel das 1:0 (21.). Bis zur Pause war die Eintracht weiter spielbestimmend und hatte Chancen durch Hessfeld, Bajric, einem Schynol-Kopfball nach einer Ecke sowie einem Weitschuss von Müller.

Nach der Pause sollte die Eintracht wieder mehr die Initiative übernehmen, doch nachdem Schynol das 2:0 vergab (47.) fiel auf der Gegenseite das 1:1. Die Evenkämper leisteten sich einen Fehler im Spielaufbau, gegen die aufgerückte Abwehr landete der Ball bei Tabakcay, der den heraus laufenden Manuel Linke im Tor überlupfte (1:1). Die Eintracht brauchte etwa, um sich zu sammeln in einer nun hektischen Phase. Nach einer gute Ballstaffete gelang der Ball bei Mario Martinovic, der auf dem am „zweiten Pfosten“ freistehenden Bajric flankte – und der köpfte zum 1:2 ein (72.).

Eintracht: Linke – Matula, Zengin (61. Hasanbegovic), Schynol, Obrenovic, Müller (75. Scharein), Bajric, Tole, Hessfeld, Pra, Mario Martinovic

Tore: 0:1 (21.) Bajric, 1:1 (48.) Tabakcay, 1:2 (72.) Bajric

SuS Rünthe – TuS 59 Hamm 2:1 (0:0). Mit dem Heimerfolg über den Vorletzten der Liga hat der SuS Rünthe sich an Yunus Emre vorbeigeschoben und auf den zehnten Tabellenplatz verbessert.

„Es war ein glücklicher Sieg. Ich bin zufrieden, dass wir die drei Punkte haben. Nun werden wir uns in der Winterpause neu orientieren“, sagte Trainer Andre Henning. Im Gespräch sind Verstärkungen, Konkretes dazu steht aber noch nicht fest.

Gegen den TuS 59 kamen die Nullachter nur schwer ins Spiel. „Wir haben spielerisch alles vernachlässigt, es war ein reines Kampfspiel“, meinte Henning. Dessen Team besaß vor der Pause nur eine gute Chance nach etwa 30 Minuten, als Wierling und Närdemann nach einer Flanke von Schenk nicht richtig zum Kopfball hochsteigen. Auf der Gegenseite näherte sich der TuS 59 nur durch Standards dem Rünther Tor an.

Nach einer deutlichen Ansprache in der Kabine kam der SuS mit dem Wiederanpfiff besser ins Spiel. Das lag nicht zuletzt an der Einwechslung von Karl Michalski, der das Spiel der gastgeber belebte. Dennoch gingen die Gäste in Führung nach einem Zuspiel in die Tiefe wurde Dimitri Hindemit mit einem Doppelpass freigespielt und ließ Noetzel keine Chance (65.).

In der 76. Minute brachte Henning mit Scherner und Akti frische Kräfte – und nur wenige Sekunden später fiel der Ausgleich. Abdul Hasan verwandelte einen Freistoß aus halbrechter Position direkt mit einem Aufsetzer ins lange Eck.

Den Siegtreffer sieben Minuten vor dem Ende spielten die Gastgeber sehenswert heraus. Daniel Boruch steckt den Ball zunächst zu Großpietsch durch, der legt die Kugel wieder quer zu Boruch, der unhaltbar rechts unten zur Entscheidung trifft.

SuS Rünthe: Noetzel – Wagner, Großpietsch, Schenk, Franke, Medjedovic (76. Scherner), Hasan, Boruch, Wierling, Padurek (46. Michalski), Närdemann (76. Akti) – Tore: 0:1 (65.) Hindemit, 1:1 (76.) Hasan, 2:1 (83.) Boruch

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