Stockum droht ein personeller Aderlass

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Stockums Kreativkraft Tolga Köroglu (links) wird am vorderen Kreuzband operiert.

WERNE - Neben dem Wintermeister SuS Olfen, der nach 16. Spieltagen in der Kreisliga A (LH) fünf Punkte Vorsprung hat, ist der SV Stockum als neuer Dritter der große Gewinner des letzten Spieltages im Jahr 2014.

Denn durch den eigenen 6:1-Sieg gegen Schlusslicht Ascheberg ist der im Sommer runderneuerte SVS an dem SV Herbern II (verlor überraschend beim SV Südkirchen mit 1:2) und zur nun punkgleichen Eintracht Werne vorgestoßen (beide 36 Punkte). Auch die Evenkämper waren mit der überraschenden 0:1-Niederlage beim bis dahin Vorletzten SC Capelle der Verlierer des Wochenendes.

„Wir wollen in der Rückrunde schauen, dass wir das Erreichte bestätigen können. Damit kann die Mannschaft zufrieden sein, zumal wir ja auch gegen konkurrenzfähige Mannschaften gewonnen haben“ zieht Ralf Gondolf sein Fazit.

Aber mit Blick auf die zweite Saisonhälfte ab Mitte März droht beim SV Stockum ein erheblicher personeller Aderlass. So spielte Kreativkraft Tolga Köroglu über weite Teile der Hinrunde trotz eines Kreuzbandrisses, wird aber jetzt an dieser Knieverletzung operiert. Wie lange er danach ausfällt, ist noch offen. Und auch Niklas Grennigloh muss wegen Meniskus-Beschwerden operiert werden. Dazu kommt, dass Holger Föst ab kommenden Jahr unter der Woche beruflich stark in Norddeutschland eingebunden ist, genau wie Ali Karaman, der bei der Polizei in Hannover arbeitet. „Wir halten die Augen offen“, sagt Gonoolf mit Blick auf mögliche Neuzugänge.

Die braucht auch der Tabellenzweite Eintracht Werne. „Wir haben seit Wochen nur einen oder zwei Spieler auf der Bank. Am Sonntag saß dort mit Pierluca Pra ein grippekranker Spieler. Da ist doch klar, dass so eine Niederlage passieren musste, wenn man keine Impulse von außen setzen kann“, erklärte Mujkanovic die Niederlage in Capelle. - fraz

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