Zwölf Monate Sperre für Monssor Monssor

Monssor Monssor

WERNE -   Eine lange Sperre hat Monssor Monssor vom Kreisligisten Eintracht Werne durch die Kreisspruchkammer (KSK) Lüdinghausen erhalten.

Der Mittelfeldspieler wurde für zwölf Monate bis einschließlich 13. Mai 2015 nach seiner Tätlichkeit im Kreispokalfinale Eintracht Werne gegen den SV Herbern (0:3) gesperrt. Die Strafe durch die Kammer unter dem Vorsitz von Ludger Rüschenschmidt fiel deswegen so kräftig aus, da der Spieler nach seinem dritten Platzverweis in dieser Saison als Wiederholungstäter galt. Er war bereits für vier Monate und zudem in der Rückrunde schon für sechs Wochen gesperrt.

Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, da Monssor an der KSK-Versammlung am Freitagabend in Nordkirchen im Plettenberger Hof nicht teilnahm. Monssor hatte in der Schlussphase dem Herberner Daniel von der Ley einen Kopfstoß versetzt, woraufhin er vom Unpartteischen Paul Fink Rot sah. Eintracht Werne hat hingegen das Urteil angenommen.

Als Zeugen waren auch der Schiedsrichter-Assistent Hennig Off, der die Situation dem Unparteiischen Fink anzeigte, Herberns Trainer Christian Bentrup, Daniel von der Ley sowie SVH-Kapitän David Brockmeier geladen. Nach ihren Aussagen war das Vergehen von Monssor unstrittig.

Ob der Verein Eintracht Werne nun weitere Konsequenzen aus dem Verhalten seines Spielers zieht und ihn aus dem Verein ausschließt, steht noch nicht fest. „Seit dem Urteil ist der Vorstand noch nicht wieder zusammen gekommen. Wir werden uns aber darüber beraten“, sagte der Eintracht-Vorsitzende Harald Wohlfarth. - fraz

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