Jörg Fiebig soll Eintracht den „Kick“ geben

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Neu-Trainer Jörg Fiebig (links) mit Muris Mujkanovic

WERNE - Mit Neu-Coach Jörg Fiebig verspricht sich Muris Mujkanovic, Noch-Trainer und bald Sportlicher Leiter von Eintracht Werne, einen „Kick“ für die Evenkämper. Am Sonntag stellte der A-Kreisligist den neuen Mann vor. Der 44-Jährige kennt die Kreisliga A1, in der die Eintracht ab der neuen Saison eingruppiert wird, aus dem Eff-Eff.

Muris Mujkanovic, der zunächst per Handschlag für die Saison 2015/16 zugesagt hatte, begründete seinen Rückzug „aus vorderster Front“ mit persönlichen Gründen. So sei er vor kurzem Opa geworden. „Außerdem haben die vergangenen Spielzeiten, in denen wir immer Zweiter geworden sind, an den Nerven genagt. Ich hoffe, mich nun etwas zurückziehen zu können und freue mich nach 20 Jahren als Trainer auf die neue Rolle bei der Eintracht“, sagte Muris Mujkanovic.

Zusammen mit Jörg Fiebig, der vom TuS Lohauserholz II kommt, laufen derzeit die Planungen für die kommende Spielzeit. Der Großteil der Mannschaft bleibe wohl im Evenkamp. Mit Matthias Tidden (TuS Lohauerholz II) bringt der neue Trainer gleich einen Torwart mit, der als „Back-up“ für Manuel Linke fungieren soll. „Weitere fünf Zusagen habe ich bereits. Die Spieler wollen aber noch das Gespräch hier bei der Eintracht abwarten. Fast alle sind unter 25 Jahren alt“, berichtete Jörg Fiebig. Besonders im defensiven Mittelfeldbereich wollen sich die Schwarz-Weißen verstärken. Auch einigen Jugendspielern wolle der Neu-Coach in der Vorbereitung eine Chance geben.

„Ich plane mit einem 18 Mann starken Kader“, erklärte er. Taktisch wolle der Familienvater auf eine Viererkette umstellen. „Auch ein neues System macht es für die Mannschaft noch interessanter“, weiß Muris Mujkanovic.

„Im ersten Jahr will ich das Team und den Verein kennenlernen. Die Eintracht soll in der neuen Liga gut ankommen und sich heimisch fühlen. Einen Platz unter den ersten Fünf visiere ich an. Im zweiten oder dritten Jahr wollen wir dann die Bezirksliga im Angriff nehmen“, so Jörg Fiebig, der selbst für SVF Herringen und Hammer SpVg in der Jugend und Herringen sowie Lohauserholz bei den Senioren am Ball war. Mit Uentrop, Heessen und Herringen sei die Konkurrenz im Aufstiegskampf groß. „Hinzu kommt der SV Stockum, der sich ja bekanntlich gerne bei uns bedient. Schönen Gruß an den Nachbarn“, fügte Muris Mujkanovic mit einem Augenzwinkern hinzu. - awa

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