Stockum hat vor dem Spitzenspiel Personalsorgen

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Mario Dömland (rechts) und der SV Stockum wollen den Ligaprimus Olfen ärgern.

WERNE - Am zehnten Spieltag in der Fußball-Kreisliga kommt es am Sonntag ab 17.30 Uhr zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer SuS Olfen und dem SV Stockum, doch die Gäste haben große Personalsorgen.Zu Hause gegen Vinnum will Verfolger SV Herbern II nachlegen und auch Eintracht Werne darf sich im Titelrennen keine Blöße geben.

Kreisliga A (LH): SuS Olfen – SV Stockum. Aus Stockumer Sicht durchaus etwas unerwartet kommt es zum Spitzenspiel gegen bislang ungeschlagene Olfener. Trainer Ralf Gondolf sieht seine Mannschaft aber noch nicht auf Augenhöhe mit Teams wie Olfen, Selm, Lüdinghausen oder Eintracht Werne. „Die sind eingespielter, wir müssen uns von Spiel zu Spiel noch weiterentwickeln und den technischen und taktischen Bereich verfeinern“, stellt er klar. Dennoch sei die aktuelle Platzierung und der Erfolg ein Bonbon für die geleistete Arbeit.

Vom Papier her sei das Duell gegen Olfen sicher ein Topspiel. „Doch wir müssen abwarten, inwieweit wir mitbieten können“, will Gondolf zumindest einen Punkt holen.

Gleich acht potenzielle Stammspieler fehlen dem SVS-Coach möglicherweise. Mit Holger Föst gesellt sich ein weiterer Spieler auf die Liste der gesperrten Akteure. Er muss aufgrund seiner Roten Karte im Davensberg-Spiel eine Sperre von zwei Spielen bis zum 26. Oktober absitzen. Alexander Sudholt ist ebenfalls bis Anfang November gesperrt. Fehlen werden definitiv Marcel Heidenreich (Beruf), Christopher Eulich (privat) und Candy Opsölder (Knöchel). Dazu kommen vier Fragezeichen: Ali Karaman (Knie), Tim Köhler (Rücken), Lars Zimmer (Zahn-OP) und Thierry Opsölder (Grippe). „Ich hoffe, dass einer von den Fragezeichen fit wird“, so Gondolf.

Stockum gewann gegen Selm (4:2) und gegen Davensberg (2:1). Olfen ist bislang ungeschlagen, gewann zuletzt gegen 3:1 gegen Ottmarsbocholt.

Anstoß: Sonntag 17.30 Uhr, Kunstrasenplatz Olfen

SV Herbern II – W. Vinnum. Die Blau-Gelben wollen gegen den Tabellenachten den fünften Heimsieg in Folge feiern. „Wir sind gut drauf und wollen unsere Heimstärke unter Beweis stellen. Nach den wichtigen Siegen gegen Eintracht Werne und Lüdinghausen wäre es enorm wichtig, mit einem weiteren Dreier nachzulegen“, sagt Timy Schütte. Der SVH-Trainer hofft darauf, dass seine Mannschaft an die erfolgreichen Auftritte der Vorwochen anknüpfen kann. „Wenn wir da weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben, dann werden wir auch gegen Vinnum die drei Punkte einfahren“, meint Schütte.

Der SVH muss auf Michael Aschoff (Muskelfaserriss), Marcel Pottmeier (Knie), Dominik Berghaus (beruflich verhindert) und Christof Zilligen (Studium) verzichten. Sowohl Simon Närdemann (Gehirnerschütterung) als auch die Torhüter Sebastian Adamek (Fuß) und Finn Brinkmann (Rücken) sind zudem angeschlagen.

Der SVH, der in dieser Saison bislang alle vier Heimspiele für sich entschied, besiegte zuletzt im Spitzenspiel Union Lüdinghausen mit 3:2. Westfalia Vinnum fuhr einen 9:0-Kantersieg gegen die Reserve des SuS Olfen ein.

Anstoß: Sonntag, 13 Uhr, Kunstrasenplatz Vinnum

PSV Bork – Eintracht Werne. Mit dem 3:1-Heimerfolg gegen Cappenberg zeigte die Eintracht zumindest vom Ergebnis her die richtige Reaktion auf die Niederlage in Herbern. Dennoch ist Trainer Muris Mujkanovic nicht ganz zufrieden. „Wir lassen uns in den Spielen einfach noch zu oft hängen, lehnen uns zwischendurch zurück“, kritisiert er die Einstellung der Mannschaft. Das müsse geändert werden, es müsse wieder mehr Tempo und mehr Zug ins Spiel kommen. „Und das von Anfang an“, stellt der Eintracht-Coach klar.

Auf dem Papier sei seinem Mannschaft gegen den Tabellen-14. Bork zwar der klare Favorit. „Aber in dieser Liga ist jeder Gegner schwer zu spielen, da hat die Tabelle nichts zu sagen“, erklärt Mujkanovic. „Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir dafür auch was tun“, fordert er.

Osman Köse ist zurück im Kader. Dafür wird Sebastian Fiebig der Eintracht-Elf fehlen. Eintracht gewann mit 3:1 gegen Cappenberg. Bork verlor 1:3 gegen BW Alstedde.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Bork - lel/nil

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