SV Stockum setzt auf Offensive

Die Neuen beim SV Stockum: oben von links Samed Ülker, Thierry Opsölder, Alexander Sudholt, Daniel und Florian Bednarek, Trainer Ralf Gondolf – unten von links Mario Dömland, Candy Opsölder, Niklas Grennigloh und Holger Föst.  Foto: Zöllner

STOCKUM -  Die Struktur massiv verändert mit dem Ziel, mehr Zusammenhalt in die Mannschaft zu bekommen: Der Kreisligist SV Stockum versucht, mit zehn Neuzugängen seinen Kader auf breitere Schultern zu stellen.

„Wir wollen einen besseren Platz als im Vorjahr und eine bessere Rolle spielen“, sagte Trainer Ralf Gondolf am Sonntag im Rahmen der Saisoneröffnung.

Der zehnte Platz aus der Vorsaison soll dabei verbessert werden. Das soll auch dadurch erreicht werden, dass der SV Stockum in der Abwehr stabiler steht. Denn die 76 Gegentore in der vergangenen Spielzeit – damit stellte der SVS die vierschlechteste Hintermannschaft – waren Trainer Gondolf durchaus ein Dorn im Auge. „Wir müssen mehr Konstanz hinein bringen, müssen die Fehler abstellen und auch läuferisch stärker werden. Das erhoffe ich mir durch eine bessere Trainingsbeteiligung“, sagt Gondolf. Er will aber nicht nur die Abwehr stabilisieren, sondern sieht durch die Zugänge ein Plus auch in der Offensive.

Zwar haben die Stockumer die torgefährlichen Tozlu-Brüder Hamsa und Enes genau wie das Bruderpaar Ömer und Mohamme Eliyazici verloren, dafür kommt mit Mario Dömland (vom B-Ligisten TFC Werne) sowie mit den Brüdern Thierry und Candy Oplölder (beide zuletzt Eintracht Werne) aber durchaus eine geballte Offensiv-Stärke ins Sportzentrum. Dömland wurde immerhin Torschützenkönig in der Kreisliga B (LH). „Mario Dömland ist eine echte Verstärkung. Wir wollen versuchen, die Gegner unter Druck zu setzen“, nennt Gondolf seine Ausrichtung.

Zudem kommen mit Holger Föst, Alexander Sudholt, Niklas Grennigloh, Stefan Möer und Co-Trainer Lars Zimmer fünf (zum Teil ehemalige) Spieler vom Liga-Rivalen SC Capelle an den Werthweg.

Ob Zimmer nur Gondolf in der Trainingsarbeit unterstützt oder ob er nach seiner Knieverletzung wieder spielen kann, steht nicht fest.

Mit Timo Poggenpohl hat ein weiterer geplanter Rückkehrer kurzfristig seine Zusage zurückgezogen. Ein Kreuzbandriss verhindert aktuell ein Comeback des Offensivspielers. Mit seinem eigenen Team geht Gondolf „drucklos in die Saison“, in der er SG Selm und SuS Olfen als größte Titelanwärter sieht. „Aber mal sehen. Vielleicht schaffen wir es zu überraschen. Die Mannschaft ist nicht so schlecht“, sagt Gondolf.

Acht Trainingseinheiten stehen nun bis zum ersten Test am Sonntag, 20. Juli, daheim gegen den Bezirksligisten FC TuRa Bergkamen an. Bis zum Start des eigenen Vorbereitungsturniers um den Symalla-Cup folgen noch Tests gegen den Werner SC II (22.7., 19.30 Uhr) und TuRa Bergkamen II (27.7., 13 Uhr).

Gegner in der Vorrunde beim eigenen Turnier sind Bezirksligist SVF Herringen (28.7., 18 Uhr), SV Südkirchen (30.7., 19.45 Uhr) sowie der Lokalrivale Werner SC (Samstag, 2. August, 18 Uhr). - fraz

Abgänge: Christian Witt (SVF Herringen), Sergej Repenek, Enes und Hamza Tozlu, Ömer und Mohammed Eliyazici (alle Ziel unbekannt)

Zugänge: Candy Opsölder, Thierry Opsölder (beide Eintracht Werne), Mario Dömland (TFC Werne), Niklas Grennigloh, Alexander Sudholt, Holger Föst, Stefan Möer, Lars Zimmer (alle SC Capelle), Daniel und Florian Bednarek (beide SpVg Bönen II), Marc Gottschling (vereinslos), Ulker Samed (eigene Reserve)

Trainer: Ralf Gondolf (im zweiten Jahr)

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