Variabler und konstanter: SV Stockum sieht sich gewappnet

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Der Kader des SV Stockum für die Saison 2014/15 (oben von links) Betreuer Thomas Wenztkat, sportlicher Leiter Rolf Bock, Trainer Ralf Gondolf, Thierry Opsölder, Tolga Köroglu, Marvin Radstaak, Alexander Sudholt, Daniel und Florian Bednarek, Ali Karaman, Holger Föst, Fußballchef Josef Holtrup, Norbert Schnee, Thorsten Baetzel – (u. v.r.) Cedric Packheiser, Sertan Uzun, Samed Ülker, Firat Isikli, Mario Dömland, Candy Opsölder, Niklas Grennigloh und Tim Köhler. Ülker und die Bednarek-Brüder haben sich abgemeldet.

STOCKUM -  Durchaus positiv blickt SVS-Trainer Ralf Gondolf auf die nun anstehende Saison. Er hat – wie gewünscht – sein Aufgebot vergrößert und will mit seinem Team einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.

„Wir haben recht gut trainiert. Das war wesentlich besser als im Vorjahr“, sagt der Trainer.

Vor einem Jahr musste er mit vielen Rückschlägen klar kommen. Im ohnehin kleinen Kader fehlten in der Vorbereitung und den ersten Saisonspielen eine Vielzahl an Leistungsträgern. Zwar stabilisierte sich sein Team und hatte sich bald aus dem Tabellenkeller ins Mittelfeld gelöst, die Leistungen blieben aber schwankend.

Nach den zahlreichen Tests inklusive abgebrochenen Kreispokalspiel am Sonntag in Südkirchen nach einer schweren Verletzung eines Gegenspielern hat Gondolf ein gutes Gefühl. „Bis auf die erste Halbzeit beim Symalla-Cup gegen Südkirchen war das alles in Ordnung, auch wenn wir uns sicher noch steigern können und noch weiter einspielen müssen“, erklärt Gondolf. Ein Ziel ist, dass der SV Stockum in der Abwehr stabiler steht und die hohe Zahl von 76 Gegentore deutlich minimiert. Und auch der Wunsch nach mehr Konstanz ist immer bei Gondolf herauszuhören.

Gondolf, der mit Lars Zimmer einen neuen Co-Trainer hat, will aber nicht nur die Abwehr stabilisieren, sondern sieht durch die Zugänge ein Plus auch in der Offensive. Zwar haben die Stockumer die torgefährlichen Tozlu-Brüder Hamsa und Enes verloren, dafür kommt mit Mario Dömland (vom B-Ligisten TFC Werne) sowie mit den Brüdern Thierry und Candy Oplölder (beide zuletzt Eintracht Werne) aber durchaus eine geballte Offensiv-Stärke ins Sportzentrum.

Allerdings treibt ihm die schwere Knieverletzung des Leistungsträgers Tolga Köroglu Sorgenfalten auf die Stirn. Bei dem Offensivspieler gibt es den Verdacht auf einen Kreuzbandriss und eine entsprechend lange Pause. „Falls sich das bestätigt, müssten wir noch mal nachlegen“, erklärt Gondolf, der sein Team aber insgesamt variabler aufgestellt sieht und seine Titelanwärter Olfen, Selm und Eintracht ärgern will. - fraz

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