Frank Bidar: Topfavorit bleibt der SuS Olfen

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Frank Bidar, Trainer des A-Kreisligisten SG Selm.

WERNE Die SG Selm gehört nicht zu den Topfavoriten in der Fußball-Kreisliga A (Lüdinghausen).

Das sagt Frank Bidar, in der dritten Saison als Trainer bei der SG Selm tätig. Viele seiner Kollegen sehen das anders. Aber zwei Mannschaften seien deutlich stärker einzuschätzen, sagt der 43-Jährige, der am Sonntag mit seinem Team im ersten Spitzenspiel der Saison auf den SV Herbern II treffen wird.

Die Herberner Reserve hat die ersten beiden Saisonspiele gewonnen. Hatten Sie die Mannschaft oben mit auf der Rechnung?

Bidar: Ja, auf jeden Fall. Wenn die Herberner von Verletzungen verschont bleiben und Verstärkungen aus der ersten Mannschaft bekommen, sind sie immer oben anzusiedeln. Die Mannschaft hat Potenzial und viele gute Spieler.

Die SG Selm wird von fast allen Trainern als einer der Topfavoriten gehandelt. Ist das richtig?

Bidar: Ich zähle uns nicht dazu. Absoluter Topfavorit bleibt Olfen, gefolgt von Eintracht Werne. Dahinter kommen dann etliche Mannschaften, zu denen ich auch uns zähle. Olfen ist als Mannschaft deutlich weiter als wir. Wir sind in der letzten Saison Dritter geworden, das ist jetzt auch unser Ziel. Wir wollen uns nicht verschlechtern.

Aber Sie haben den Kader gut verstärkt.

Bidar: Ja, auf gewissen Positionen schon. Wenn die Neuen ihre Leistung bringen und Verantwortung übernehmen, haben wir sicherlich eine gute Mannschaft.

Hat sich die SG Selm schon entschieden, in welchen Kreis sie im nächsten Jahr wechseln will?

Bidar: Das ist eine Sache, die im Vorstand beraten und entschieden wird. Es ist sicherlich sinnvoll, wenn möglichst viele Vereine aus dem alten Kreis zusammen in einem neuen Kreis spielen.

Wohin würden Sie persönlich am liebsten mit der SG Selm wechseln?

Bidar: Die besten Plätze gibt es sicherlich in Richtung Coesfeld. Aber ich kann das noch nicht so gut einschätzen, weil ich die Verhältnisse tief im Kreis Unna oder im Kreis Münster noch nicht kenne. - red

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