Eintracht freut sich auf das Spitzenspiel – seit 19 Monaten daheim ungeschlagen

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Die Brüder Marko (links) und Mario Martinovic (Mitte) haben bislang gemeinsam sieben Tore für Eintracht Werne erzielt – Marko drei, Mario vier.

WERNE -  An der Tabellenspitze der Kreisliga A (LH) stehen mit der SG Selm und Bezirksliga-Absteiger Union Lüdinghausen nach vier Spieltagen zwei Mannschaften, die alle vier Partien gewonnen haben und so die Maximalausbeute von zwölf Punkten aufweisen.

Doch zwei Verfolger dahinter sind in direkter Reichweite: Eintracht Werne und SuS Olfen. Und der Vorjahresmeister aus Olfen und sein letztjähriger Verfolger aus dem Evenkamp treffen am Sonntag ab 15 Uhr im Sportzentrum Dahl aufeinander.

Die runderneuerten Gastgeber haben zehn Punkte aus vier Spielen geholt, Olfen hat bislang nur drei Partien ausgetragen, aber diese allesamt gewonnen.

Die Olfener wendeten am Sonntag gegen Alstedde durch zwei späte Tore gegen Alstedde beim 2:1-Sieg die ersten Punktverluste so gerade ab. „Das schaffen nur Mannschaften, die oben stehen“, macht Eintracht-Trainer Muris Mujkanovic viel Qualität beim Gegner aus.

Der ist übrigens der letzte, der einen Punkt in einem Meisterschaftsspiel aus dem Dahl mitnahm. Anfang Mai diesen Jahres endete der jüngste Vergleich zwischen beiden Teams 0:0 – damit war der Titel an die Olfener so gut wie vergeben. Eintracht Werne ist nun aber bereits seit dem 9. Mai 2013 (0:1 gegen Fortuna Seppenrade) in der Meisterschaft ungeschlagen. Seit dem gab es in 20 Partien 15 Siege und fünf Remis bei 61:15-Toren.

Dass diese Serie weiter geführt wird, wünscht sich Mujkanovic. Dabei meint er allerdings, dass „meine Mannschaft noch zwei, drei Wochen braucht, um sich einzuspielen“. Das jüngste 4:0 in Davensberg sei kein Maßstab gewesen. Der Trainer bangt noch um die angeschlagenen Offensivkäfte Osman Köse und Recep Bilgic.

Allerdings hat er für den Regionalliga-erfahrenen Mario Martinovic nun die passende Position gefunden. „Welche das ist, verrate ich Olfen aber nicht“, erklärt Mujkanovic. Der wünscht sich gegen die Olfener Offensive mehr Konstanz: „Wir müssen defensiv zulegen.“ Und nicht nur, um Olfens Top-Torjäger Marvin Böttcher (bislang acht Saisontore) auszuschalten. - fraz

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