Eintracht im Verfolgerduell: Verlieren verboten

Eintracht Werne – hier mit Candy Opsölder (l.) bei einem Spiel gegen Vinnum aus der Vorsaison – steigt am Sonntag mit einem Verfolgerduell in die zweite Saisonhälfte ein.  Foto: Gudra

WERNE -  Wenn am Sonntag im Verfolgerduell Eintracht Werne und Westfalia Vinnum ab 15 Uhr im Sportzentrum Dahl in dem Nachholspiel die Tabelle begradigen, dann gilt für beide Teams: Verlieren verboten.

Und auch ein Unentschieden ist fast schon zu wenig im Vergleich Tabellenvierter gegen den Zweitplatzierten. Denn die Eintracht liegt mit 31 Punkten sieben Zähler hinter Spitzenreiter Olfen, Vinnum hat 33 Zähler auf der Habenseite.

Im Vorfeld der Partie hat Vinnums Trainer Marco Habicht die Favoritenrolle nach der durchwachsenen Vorbereitungs seines Teams mit drei Testspielniederlagen (zuletzt 3:7 gegen Borussia Ahsen) den Evenkämpern zugeschoben.

Aber Eintrachts Co-Trainer Martin Gorgon ist sich nicht sicher, ob dies nicht nur ein Manöver ist, um die Gastgeber in Sicherheit zu wiegen. „Dafür ist der Marco Habicht eigentlich zu ehrgeizig. Die werden bestimmt nicht nur mit acht Mann bei uns auflaufen. Und immerhin sind sie Tabellenzweiter“, sagt Gorgon. Zudem verfügt die Westfalia mit Fatih Cengiz über den Top-Torjäger der Liga, der bereits 18 Treffer erzielte und großen Anteil daran hat, dass Vinnum den zweitbesten Sturm der Liga stellt.

Aber nun ist es auch nicht so, als ob Eintracht Werne mit großer Zurückhaltung in das Spiel geht. „Die Favoritenrolle nehmen wir natürlich an. Unser Anspruch war, um Platz eins mitzuspielen, das wollen wir untermauern mit einem Sieg. Und wir haben zudem ein Heimspiel auf der für uns wohl bekannten Asche.“

Erstmals mit Neuzugang Lupp?

Ob es sich in der Feinabstimmung negativ bemerkbar machen wird, dass die Eintracht als abwehrstärkstes Team der Liga (erst zwölf Gegentore) kein Vorbereitungsspiel absolviert hat, wird sich erst am Sonntag zeigen. Immerhin war Gorgon mit der Vorbereitung zufrieden. „Mit der Trainingsabeit und -beteiligung können wir für einen A-Ligisten zufrieden sein.“

Und personell sieht es so gut aus wie noch nie in dieser Saison. Bis auf den weiterhin gesperrten Monssor Monssor, dem verletzten Lucien Thurn (Innenband-Riss) sowie Winter-Neuzugang Ahmet Örnek (hat noch keine Freigabe von Roland Beckum) sind alle Spieler dabei – und das sind 17. Erstmals könnte auch Winter-Neuzugang Thorben Lupp für seinen neuen Verein auflaufen.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum Dahl - fraz

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare