Eintracht Werne in allen Belangen Zweiter – SVH II im Soll

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In der Saison 13/14 waren Thierry Opsölder (r.) vom Vizemeister Eintracht Werne und SV Stockums Ali Kahraman Gegenspieler. In der neuen laufen sie zusammen für den SVS auf. - Foto: Hillebrand

WERNE -  34 Spieltage hatte die vergangene Saison die Kriesliga A (LH) – denn es wurden mit 17 Teams gespielt. In der kommenden Saison wird es definitiv wieder nur 16 Mannschaften geben, unabhängig davon, ob sich der Kreismeister SuS Olfen in den Entscheidungsspielen ab dem kommenden Sonntag gegen den Vertreter des Kreises Ahaus-Coesfeld durchsetzen wird.

Falls Olfen nicht aufsteigt, muss Senden II in die Kreisliga B runter. Ein Blick zurück in die vergangenen Saison zeigt, dass der SuS Olfen in allen Belangen die erste Kraft war. Am Ende lagen die Grün-Weißen, die nur einmal verloren, in der Hin- und Rückrundentabelle vorne und waren das stärkste Team daheim und auswärts – immer dicht gefolgt vom Vizemeister Eintracht Werne.

SV Stockum stellt sich nun breiter auf

Der steigerte sich im Vergleich zur Vorsaison (Dritter), nach den zahlreichen hochkarätigen Abgängen wichtiger Spieler in allen Mannschaftteilen erwartet Trainer Muris Mujkanovic aber nun einen Umbruch und eine schwierigere Spielzeit, in der die Evenkämper am Sonntag, 13. Juli, mit dem Saisonauftakt starten wollen.

Die Eintracht wechselte sich über lange Zeit der Hinserie mit Westfalia Vinnum und auch BW Alstedde an der Tabellenspitze ab.

Als zur Ende der Hinrunde Olfen Platz eins übernahm, gaben sie diesen nie mehr ab. Eintracht Werne blieb erster Verfolger, ließ sich auch von leichteren Rückschlägen im Winter nicht abhängen, musste dann aber nach dem 0:0 im direkten Duell Anfang gegen Olfen anerkennen, dass der Titel nicht mehr zu holen ist.

90 Tore erzielte die Eintracht, wobei die beiden Garanten für über 50 Prozent aller Treffer – die Torjäger Jussef Saado (32 Treffer, zum Werner SC) und Ercan Taymaz (22, zum TuS Uentrop) den Verein verlassen werden. Und mit Martin Gorgon verliert der Vizemeister seinen spielenden Co-Trainer, der ein Vorbild an Kampf- und Einsatzbereitschaft war. Auch Patrick Woitek und Lucian Thurn aus der Defensive waren wichtige Strammspieler, die nun fehlen werden.

Bei der Landesliga-Reserve des SV Herbern war Timy Schütte mit Tabellenplatz fünf am Ende seiner ersten Saison zufrieden – sein Team landete genau in dem Bereich, den er prognostiziert hatte. Insgeheim hatte sich Schütte aber gewünscht, dass sein Team in den direkten Duellen mit den Topteams wie SuS Olfen und Eintracht Werne größeren Erfolg gehabt hätte. Ansonsten war allen beim Vizemeister des Vorjahres klar, dass die Leistungsschwankungen nach dem erheblichen personellen Umbruch und Trainerwechsel größer sein würden.

Der SV Stockum schließlich fand nach personellen Sorgen ganz schwach in die Saison, stabilisierte sich aber bis zum Ende der Hinrunde und löste sich weit von den Abstiegsplätzen. Der zu kleine Kader verhinderte zum Ende der Saison auch, dass Trainer Ralf Gondolf in seiner ersten Saison nach der Rückkehr ans Gersteinwerk den erhofften einstelligen Platz erreichte.

Für die kommende Spielzeit wird sich der SVS breiter aufstellen, hat schon frühzeitig vorgesorgt und bereits im April die ersten Neuverpflichtungen vorgestellt.

Lars Zimmer kommt als spielender Co-Trainer vom SC Capelle genau wie die Spieler Niklas Grennigloh, Alexander Sudholt und Stefan Möer. Von Eintracht Werne kommen die beiden offensiven Brüder Candy und Thierry Opsölder, zudem schließt sich mit Mario Dömland (TFC Werne) der Torschützenkönig des B-Ligisten TFC Werne und Rückkehrer Timo Poggenpohl (SV Südkirchen), der nach seinem Kreuzbandriss noch einmal angreifen will, dem SVS an. Und dann soll es in der Tabellen auch wieder weiter nach vorne gehen. - fraz

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