Werner Derby als ein Familienduell

Mario Dömland

WERNE -   Für Mario Dömland war das Derby am Sonntag in der Kreisliga A (LH) zwischen Eintracht Werne und seinem neuen Verein SV Stockum (3:2) ein ganz besonderes Spiel.

Für den Angreifer, der nach drei Partien immer noch auf seinen ersten Saisontreffer wartet, war es im Dahl die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Dazu gibt es mehrfache familiäre Bande zu beiden Teams.

„Auf dieses Spiel bin ich richtig heiß“, freute sich der Angreifer im Vorfeld. Der 29-Jährige erzielte in der Vorsaison in der Kreisliga B (LH) 34 Treffer für den Türkischen FC Werne und wurde überlegen Torschützenkönig der Kreisliga B (LH).

Und davor ging der Angreifer für Eintracht Werne auf Torejagd und spielte da zusammen mit Abwehrspieler Sandro Ünal in einem Team. Nun standen sich Onkel Mario Dömland und sein 22-jähriger Neffe Sandro als Gegenspieler gegenüber.

Dömland kam dabei zu einem Torschuss, der aber nach einer Stunde aus zwölf Metern geblockt wurde und so beinahe zur Vorlage für Tolga Köroglu wurde. Mit einer Freistoßflanke auf den freistehenden Köroglu, der an Linke scheiterte, hatte der Angreifer eine weitere gute Szene. Immer wieder holte er in den direkten Duellen mit Ünal einige Freistöße heraus.

Aber es war Dömland, der vom Schiedsrichter verwarnt wurde. Nach einem Foul an seinem Neffen, dessen Vorstoß er nur mit einem taktischen Foul unterbinden konnte.

Und nachdem Mario Dömland in der Schlussphase nach einem schmerzhaften Pferdekuss bei einem Kopfballduell vom Platz musste, übernahm Lars Zimmer.

Und der spielende Co-Trainer der Stockumer, der in der 82. Minute auf den Platz kam und sein Saisondebüt gab, ist Schwager in spe von Mario Dömland, der mit Zimmers Schwester Pia liiert ist.

Am Spielfeld verfolgten zudem noch einige weitere Verwandte aus der Familie Dömland das Derby-Geschehen.

Für den 27-jährigen Lars Zimmer kam sein Comeback im Stockumer Dress durchaus überraschend. „Das war aus der Not geboren. Wir hatten einige Ausfälle wie etwa Tim Köhler. Ich trainiere zwar mit, aber eigentlich brauche ich noch zwei, drei Monate zum Muskelaufbau“, sagte Zimmer.

Vielleicht stürmen ja ab dann er und sein Schwager gemeinsam für den SV Stockum. - fraz

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