Topspiel Eintracht gegen Olfen endet torlos – SVH II verliert

Eintrachts Patrick Woitek im Zweikampf mit einem Olfener Woitek Foto: Zöllner Dateiname: ar11i640

WERNE -   Eintracht Werne ist im Spitzenspiel der Kreisliga A (LH) gegen den Tabellenführer SuS Olfen nicht über ein torloses Remis hinausgekommen. Damit bleibt der Rückstand bei fünf Punkten. „Unsere Chancen stehen jetzt noch bei 20:80-Prozent“, sagte Eintracht-Coach Muris Mujkanovic nach dem Rückschlag im Titelrennen. Zudem verlor der SV Herbern II klar in Seppenrade.

Kreisliga A (LH): Eintracht Werne – SuS Olfen 0:0).

Damit endete die Serie von neun Siegen in Folge für die Evenkämper vor 150 Zuschauern im Vergleich der besten Heimelf gegen das stärkste Auswärtsteam.

Die Gastgeber kamen dabei kaum zu klaren Torchancen und hatten vor der Pause Mühe, Druck auszuüben. Und schon früh hatte der Gast die Führung auf dem fuß. Nach einem Fehlpass von Dominik Obrenovic ging Sebastian Middeke alleine aufs Tor von Keeper Manuel Linke, der den Flachschuss aber so eben um den Pfosten lenkte (5.).

Eintrachts Kreativabteilung mit Faruk Bozaci sowie die Torjäger Jussef Saado (30 Saisontreffer) und Ercan Taymaz (18) wat bei den Olfenern in guten Händen. So störte André Zolda die Kreise von Spielmacher Bozaci und Julian Schrey kümmerte sich um Saado, ihm eilte immer schnell ein Mitspieler zum Doppeln zur Hilfe.

So blieb es bei zwei Torschussversuchen von Taymaz (19., 20.). Koslowski hatte nach 37 Minuten die nächste gute Chance für die offensivstärkste Mannschaft der Liga, doch wurde der Schuss des Olfeners vier Meter vor dem Tor gerade noch geblockt.

Nach der Pause wurde die Eintracht etwas stärker, schaffte es aber weiter nicht, sich klare Torchancen zu erspielen. Und die beste hatte erneut der Gast. Der Freistoß von Christian Brüse ging aus 22 Metern an den Pfosten (58.), Koslowski war zu überrascht, als der Abpraller bei ihm landete.

Ab der 70. Minute drängte die Eintracht kräftiger auf den Führungstreffer und versuchte mit mit langen Bällen, die Angreifer in Szene zu setzen. Doch alle Schussversuche aus guten Positionen wie der von Martin Gorgon verfehlten das Tor weit (70.).

So brachte Olfen das Remis relativ problemlos über die Zeit. Und wie wichtig der Teilerfolg nach zuletzt zwei Remis in Folge im Kampf um die Meisterschaft war, war an dem Jubel der Olfener Spieler abzusehen. „Das Ziel ist es, jetzt die letzten Spiele zu gewinnen“, sagte Olfens Trainer Brüggemann. Dann wäre seine Mannschaft Meister.

Eintracht: Linke – Ünal, Do. Obrenovic (83. Zengin), Gorgon, Pra, Woitek, Da. Obrenovic (80. Lupp), Monssor (59. Lupp), Saado, Bozaci, Taymaz

Bes. Vork.: Schiedsrichter Meer verweist Eintracht-Trainer Mujkanovic wegen Meckerns in den Zuschauerbereich (76.) - fraz

Fortuna Seppenrade – SV Herbern II 4:0 (1:0). Die Herberner Landesliga-Reserve musste beim Tabellennachbarn eine herbe Niederlage hinnehmen und verpasste damit den Sprung auf den anvisierten sechsten Platz.

„Wir haben absolut verdient verloren. Wir haben Seppenrade heute zum Toreschießen eingeladen“, stellte SVH-Trainer Timy Schütte fest. In der ersten Halbzeit trafen noch zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander. Nils Bußkamp hatte die erste Herberner Torchance, schoss aber aus aussichtsreicher Position knapp neben das Tor (10.).

Eine Minute später traf Fabian Nathaus aus spitzem Winkel nur das Außennetz. In der 19. Minute musste SVH-Torwart David Janduda zum ersten Mal gegen Dominik Katgeli eingreifen. Sechs Minuten später gingen die Gastgeber durch einen blitzschnellen Konter in Führung. Nach Zuspiel von Marek Holtermann erzielte Dominik Katgeli die Führung (25.). Kurz vor der Pause hätte Benjamin Schulte nach einem Eckball beinahe auf 2:0 erhöht, doch sein Kopfball verfehlte das Herberner Tor knapp (43.). Im zweiten Durchgang übernahmen die Gastgeber die Kontrolle und erzielten drei Minuten nach dem Seitenwechsel den zweiten Treffer.

Nachdem sich Fabian Nathaus und David Janduda gegenseitig behinderten, musste Schulte den Ball nur noch ins Tor schieben. In der 65. Minute kassierte die Schütte-Elf das 3:0. Nach einem Fehlpass von Nathaus lief Katgeli alleine auf das Herberner Tor zu und sorgte mit einem präzisen Schuss für die Vorentscheidung.

Die Blau-Gelben versuchten sich noch einmal aufzubäumen, doch in vielen Situationen fehlte die Entschlossenheit oder der entscheidende Pass. Ein ungefährlicher Kopfball von Fabian Nathaus war die einzige nennenswerte Herberner Torchance im zweiten Durchgang (69.). In der 85. Minute erzielte der eingewechselte Marcel Hülk das 4:0. Die Niederlage hätte für den SVH noch deutlich ausfallen können, doch Christian Möller traf per Freistoß nur die Querlatte.

SVH: Janduda – Neuhaus (58. Schwertmann), Schlupp, Hölscher, C. Adamek, Nathaus, S. Aschoff, Overs, Klüsener, Brinkmann (75. Hüttermann), Bußkamp

Tore: 1:0 (25.) Katgeli, 2:0 (48.) Schulte, 3:0 (65.) Katgeli, 4:0 (85.) Hülk - nil

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