Vizemeister Eintracht Werne braucht noch Zeit zum Einspielen

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Ein Großteil des Kader von Eintracht Werne (oben von links): Manuel Linke, Thorben Lupp, Rouven Scharein, Marko Martinovic, Tuncay Kaya, Dominik Obrenovic, Yasin Öztürk, Co-Trainer Stefan Goßling, Trainer Muris Mujkanovic, Sebastian Fiebig (unten von links): Recep Bilgic, Dario Obrenovic, Mario Martinovic, Andreas Pawlik, Enrico Dömand und Sandro Ünal.

WERNE -  Einen massiven Umbruch muss Eintracht-Trainer Muris Mujkanovic nach der vergangenen Saison bewerkstelligen. Den Vorjahres-Vizemeister haben elf Spieler verlassen, wobei nicht nur Co-Trainer Martin Gorgon sowie die beiden Torjäger Jussef Saado und Ercan Taymaz (erzielten zusammen über 50 Tore) Leistungsträger waren.

Die Evenkämper haben aber auch massiv nachgelegt – und das mit hochkarätigen Namen. So spielte Marko Martinovic in der Regionalliga in Verl, Osman Köse beim Oberligisten Hammer SpVg und Recep Bilgic zuletzt beim Bezirksliga-Absteiger VfL Kamen.

Dazu kommt mit Marko Martinovic, Sebastian Fiebig, Andreas Pawlik und Matthias Schynol ein Quartett vom 1. FC Pelkum, dem Vorjahres-Vizemeister der Kreisliga A1 (UN/HAM).

Die nächste Aufgabe für Mujkanovic ist, nachdem er den Kader durchaus prominent gefüllt bekommen hat, nun ein passendes Spielsystem zu finden. Dem Coach schwebt dabei ein 3:5:2 vor.

Neben einer Dreierkette plant er mit zwei defensiven Mittelfeldspielern, drei offensiven Mittelfeldakteuren und zwei Stürmern.

Im Sturm hat der Coach mit den Martinovic-Brüdern Marko (mit Regionalliga-Erfahrung) und Mario (22 Tore im Vorjahr für Kreisligist Pelkum), Osman Köse und Marvin Dömland die Qual der Wahl. „Er hat sich gut entwickelt“, sagt Mujkanovic über den aus der eigenen A-Jugend kommenden Nachwuchsangreifer Dömland.

Sorgen bereitet ihm allerdings aktuell die Defensive. „Hier haben wir im Moment Probleme“, erklärt der Trainer, der in seiner Arbeit durch Stefan Goßling und Torwarttrainer Andreas Linke unterstützt wird.

Denn mit Schynol (Knöchel), Fiebig (Meniskus), Pierluca Pra (Bänderriss) und Tuncay Kaya (Urlaub) fallen vier wichtige Spieler aus.

Und auf Grund von Verletzungen und berufsbedingtem Fehlen ist die Mannschaft auch noch nicht eingespielt. „Das wird auch noch vier bis fünf Wochen dauern“, meint der Trainer.

Dennoch hofft er gleich im ersten Spiel gegen den SC Capelle daheim auf drei Punkte. Sein Saisonziel lautet „Platz eins bis sieben. Ich hoffe, dass wir einen guten Start hinlegen. Dann ist uns alles zuzutrauen.“ - fraz

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