Eintracht siegt locker gegen Nordbögge, Stockum rutscht ab

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Marko Martinovic (Zweiter von rechts) erzielte den 4:0-Endstand gegen das Schlusslicht VfK Nordbögge.

Werne - Eintracht Werne hat locker gegen Nordbögge gesiegt, hingegen rutsch der SV Stockum nach der zweiten Niederlae in Folge ab und auch der SuS Rünthe verliert.

Kreisliga A1 (UN/HAM): Eintracht Werne – VfK Nordbögge 4:0 (1:0). Trotz des standesgemäßen Erfolges gegen das Schlusslicht aus Nordbögge war Eintracht-Trainer Jörg Fiebig am Ende unzufrieden: „Aber mit der Leistung in der ersten Halbzeit war ich nicht einverstanden. Und nach dem 4:0-Zwischenstand haben wir das Ganze wieder luschig runtergespielt. Dabei ist das eigentlich ein Spiel, in dem man sich selbstvertrauen holen kann.“

Sein Team war vor der Pause dabei klar überlegen den personell gebeutelten Gast, bei dem der 50-jährige Ex-Profi Jürgen Serr als Libero auflaufen musste.

Nach neun Minuten hatte die Eintracht die erste Chance durch einen Freistoß von Martinovic. VfK-Keeper Wittenborn ließ den Ball fallen, doch bevor die Kugel über die Torlinie rollte, klärte ein Verteidiger. In der Folgezeit versuchten die Evenkämper, mit Fernschüssen zum Erfolg zu kommen.

Kurz vor der Pause fiel schließlich das 1:0. Selmin Bajric traf aus dem Gewühl heraus, es war bereits der dritte Versuch, den Ball in Richtung Tor zu befördern (41.).

Wenig später hatte der Gast seine beste Chance, doch Daniel Müller schoss von der rechten Strafraumgrenze knapp am Tor vorbei (43.).

Die aufrüttelnde Pausenansprache von Fiebig fruchtete – und die Eintracht entwickelte mehr Zug zum Tor. Matthias Müller traf mit einem Schlenzer aus 20 Metern zum 2:0 (50.). Auf der Gegenseite schoss Nikolaj Krimse aus spitzem Winkel aufs Tor anstatt die besser postierten Mitspieler zu bedienen (60).

Und während Martinovic noch knapp vorbei schoss (64.), machte es Matthias Schynol mit einem sehenswerten Schuss aus 20 Metern in den Winkel besser und erzielte das 3:0 (68.). Marko Martinovic machte aber dennoch sein Tor. Ein Freistoß von der linken Strafraumgrenze aus wuchtete er in halber Höhe ins lange Eck zum 4:0-Endstand (74.).

Eintracht: Linke – Matula (81. Küster), Schynol, Obrenovic, Müller (84. Weimer), Bajric (76. Hessfeld), Pawlik, Hasanbegovic, Marko Martinovic, Zengin, Pra

Tore: 1:0 (41.) Bajric, 2:0 (50.) Müller, 3:0 (66.) Schnol, 4:0 (74.) Marko Martinovic - fraz

TuS Uentrop – SV Stockum 2:0 (0:0). Zweites Topspiel, zweite Niederlage für den SV Stockum. Doch im Gegensatz zum letzten Sonntag stimmte diesmal die Leistung der Elf von Trainer Ralf Gondolf. Uentrop ist nach dem Sieg neuer Tabellenführer. Die Stockumer hingegen sind nach den zwei Auftaktsiegen bis auf Rang sechs durchgereicht worden.

Dabei begannen die Stockumer spielbestimmend. „Wir haben in der ersten Halbzeit die Partie weitestgehend im Griff gehabt“, so Gondolf, der kurzfristig auf den verreisten Stürmer Necati Bacak verzichten musste.

Trotz optischer Überlegenheit kam der SVS eigentlich zu keinen nennenswerten Chancen. Anders die Gäste aus Uentrop. Ein Schuss von Stürmer Ercan Taymaz strich um Zentimeter am Pfosten vorbei (30.) und wenig später rettete SVS-Keeper Cedric Packheiser aus kurzer Distanz.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst das gleiche Bild. Stockum hatte mehr Spielanteile, gefährlicher waren die Hausherren. So setzte Taymac einen direkten Freistoß zur 1:0- Führung in die Maschen (51.). In der Schlussphase kamen die Stockumer zu Chancen. Die beste vergab Tolga Köroglu, dessen Freistoß TuS-Keeper Patrick Lohrsträter gerade noch um den Pfosten lenkte (85.).

In der Nachspielzeit war bei einer Stockumer Ecke auch Torwart Packheiser mit aufgerückt, doch anstatt des Ausgleiches kam Uentrop nach einem Konter zum entscheidenen 2:0. „Uns fehlte am Ende einfach das Tor. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Uentrop hat das taktisch super gemacht“, so Gondolf nach Spielschluss.

SVS: Packheiser – Uzun, Barthel (54. Tayar), Schmidt, T. Opsölder, Kozlik, Karaman, Bußkamp (C. Opsölder), Ünal, Isikli (V. Köroglu), T. Köroglu

Tore: 1:0 (51.) 2:0 (90.+5) beide Taymaz

BV 09 Hamm - SuS Rünthe 5:1 (4:1). Der SuS kassiert beim BV Hamm eine derbe Klatsche und zeigt dabei zwei verschiedene Gesichter. Die Hauherren stehen nach dem Sieg in der Tabelle auf Rang vier. Rünthe hingegen steht mit drei Punkten auf Rang dreizehn.

„Wir wussten das Hamm stark ist. Ich denke auch das sie oben mitspielen werden. Dennoch haben wir in der ersten Hälfte wirklich alles vermissen lassen“, so SuS- Coach Andre Henning. Bereits nach elf Minuten geraten die Gäste durch Oliver Samardzic ins Hintertreffen. Eine Reaktion blieb in der Folge aus. So legte der BV nach einer knappen halben Stunde durch Dennis Wieland bereits das 2:0 nach (29.). Doch damit nicht genug. Dem SuS fehlte es wirklich an alles und so sorgte ein Doppelschlag von Manuel Kampmann schon vor der Pause für die Entscheidung (41., 44.). Das 4:1 von David Schenk war da schon nur noch Ergebniskosmetik (45.). „Es fehlte Leidenschaft, Kampf und Zweikampfstärke. Das 4:1 zur Halbzeit war absolut verdient“, musste der SuS- Coach zugeben. Henning fand in der Pause dann deutliche Worte. „Da ist es dann schon etwas lauter geworden“, so Henning. Das schien zu helfen. Nach dem Seitenwechsel zeigte der Gast aus Rünthe eine deutlich bessere Leistung. „Wir haben uns deutlich besser bewegt und nicht mehr viel zugelassen“, sagte Henning. In der Schlussphase gelang Dennis Hegel für Hamm dennoch noch das 5:1 (88.). „Hamm hat klasse verschoben und druckvoll gepresst, damit sind wir über weite Strecken nicht klar gekommen. Der Sieg ist natürlich verdient“, zeigte sich Andre Henning als fairer Verlierer.

SuS: Noetzel – Wagner (70. Wierling), Abali, Michalski (55. Pütz), Medjedovic (46. Pälmke), Großpietsch, Boruch, Ab. Hasan, Müller, Az. Hasan, Schenk

Tore: 1:0 (11.) Samardzic, 2:0 (29.) Wieland, 3:0; 4:0 (41., 44.) Kampmann, 4:1 (45.) Schenk), 5:1 (88.) Hegel – Von Frank Zöllner und Luca Wiegel

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