Eintracht Werne siegt glanzlos im Nachholspiel beim TSC Hamm

+
Tunahan Sari (links) setzt sich gegen seinen Gegenspieler vom TSC durch.

Werne – Eintracht Werne bleibt Spitzenreiter SVE Heessen fünf Spieltage vor Saisonende weiter mit fünf Punkten auf den Fersen. Die Elf von Trainer Mario Martinovic siegte im Nachholspiel bei TSC Hamm glanzlos mit 2:0 (0:0). Dabei brauchte es bis zur Schlussviertelstunde, ehe die Eintracht die Entscheidung einleitete.

 „Das war ein glanzloser Sieg für uns, aber am Ende zählen dann auch einfach mal nur die drei Punkte“, sagte Martinovic mit einem Spruch fürs Phrasenschwein fest. 

Er war in der Startelf durch das Fehlen von Sami Schebab zu Umstellungen gezwungen. So rückte Rachid Souita von seiner angestammten Position als linker Verteidiger auf die Sechserposition und Oguzhan Ates begann links defensiv. 

In der ersten Hälfte zeigten beide Mannschaften aber zunächst mal einen lauen Sommerkick. Unter dem Strich standen zur Pause nur zwei Chancen. Die Gastgeber trafen nach rund 28 Minuten die Latte, die Eintracht hatte ihre größte Möglichkeit durch Deniz Ünal, der aus 20 Metern den Ball links in Richtung Tor zirkelte, TSC-Keeper Ibrahim Sariman war aber dran (35.). 

Zur Pause stellte Martinovic dann um und die Maßnahme sollte fruchten. Der lange fehlende Ismail Cördük kam für Ates, so dass Souita wieder auf die Linksverteidiger-Position rückte und Cördük das Spiel aus dem Mitte heraus antrieb. 

Die Eintracht spielte nun strukturierter nach vorne, was aber immer noch fehlte, war der letzte Pass in die Spitze. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr mussten die Gäste riskieren, um zu drei Punkten zu kommen. Als Marko Martinovic dann als dritte Spitze nach vorne rückte und hinten nur noch mit drei Mann verteidigt wurde, gab es die Entscheidung. 

Nach einem Pass in die Tiefe von Cördük lief Martinovic von rechts ein, wollte querlegen und wurde dann von Sariman gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kapitän Enes Akyüz zum erlösenden 1:0 (77.). Danach musste der TSC alles nach vorne werfen, was der Eintracht viel Raum zum Kontern bot. 

Ismail Cördük hatte vier Minuten vor dem Ende schon die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, doch allein vor Sariman kam er im Sechzehner ins Straucheln und vergab die große Chance (86.). Zwei Minuten darauf ließ sich Rachid Souita aber nach einer Kopfballablage von Deniz Ünal nicht zwei Mal bitten und traf aus kurzer Distanz.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare