Mujkanovic bleibt Trainer bei Eintracht und hat viel vor

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Eintracht Wernes Coach Muris Mujkanovic möchte auch in Zukunft sich über Siege seines Teams freuen.

WERNE -  Eintracht Werne wird auch in der kommenden Saison von Muris Mujkanovic trainiert. Das gab der ambitionierte Kreisligist am Donnerstagabend bei seinem erstmals ausgerichteten Neujahrsempfang bekannt.

Mujkanovic, der mit der Eintracht im Vorjahr Vizemeister wurde und aktuell das Team als Tabellenzweiten noch in Richtung Bezirksliga führen kann, geht dann ab Sommer in seine dritte Spielzeit als Eintracht-Trainer.

„Wir versprechen uns eine Menge davon“, sagt der Eintracht-Vorsitzende Harald Wohlfarth. Der Vertrag gilt sowohl für die Kreis- als auch für die Bezirksliga. Aktuell weist die Eintracht fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter SuS Olfen aus. Der Lüdinghausener Kreismeister muss zudem noch in Aufstiegsspielen um den Sprung in die Bezirksliga kämpfen.

„Wir würden uns einen Aufstieg wünschen, aber die Mannschaft wird nicht unter Druck gesetzt“, erklärt Wohlfarth weiter.

„Der Mannschaftsrat hat sich auch für Muris Mujkanovic ausgesprochen. Die Mannschaft ist mit ihm zufrieden und er ist immer auf die Spieler eingegangen“, ergänzt der zweite Vorsitzende Theo Plohmann.

Auch mit Blick auf den Wechsel in den Kreis Unna/Hamm – falls die Eintracht nicht aufsteigt, wird sie in der Kreisliga A1 mit vielen Hammer Vereinen spielen – erscheint dem Eintracht-Vorstand die Vertragsverlängerung mit dem in Hamm-Bockum lebenden Mujkanovic logisch. „Er kennt dort die ganzen Vereine“, sagt Theo Plohmann.

Für den 54-jährigen Coach der Evenkämper war es auch keine Frage, weiterzumachen. „Das ist eine charakterfeste und disziplinierte Truppe. Die Arbeit mit ihr macht einfach Spaß“, lobt der Coach sein Team und macht gleich schon einmal eine Kampfansage für die kommende Saison, falls es mit dem Aufstieg in dieser Saison nicht klappen sollte: „Wir haben den Aufstieg noch nicht abgeschrieben und werden alles daran setzen, ihn zu schaffen. Falls wir es nicht klappt, wollen wir im nächsten Jahr weiterhin in der Spitzengruppe mitspielen“, sagt der frühere Stürmer.

Mithelfen sollen auch die beiden Winterneuzugänge Mirko Ivanovic und Andreas Matula. Für die neue Saison wünscht sich der Coach, dass „80 Prozent des Kaders bei uns bleiben.“ Die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte beginnt am 6. Februar. - fraz

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