Eintracht siegt spät, Stockum verliert

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Eintrachts Neuzugang Rachid Souita war gegen Wiescherhöfen ebenfalls mit von der Partie.

Werne - In der Kreisliga A1 (Unna/Hamm) hat sich Eintracht Werne erst spät die drei Punkte gegen den TuS Wiescherhöfen II gesichert, damit aber den Anschluss an ebenfalls siegreiche Heessener gehalten. Der SV Stockum kassierte im ersten Auswärtsspiel nach der Runderneuerung eine Niederlage.

Kreisliga A1 (Unna-Hamm): Eintracht Werne - TuS Wiescherhöfen II 2:0 (0:0). Der Sieg für die Gastgeber auf der Asche im Dahl hätte viel deutlicher ausfallen müssen. „Wir schießen sechs Tore zu wenig“, sagt auch Trainer Mario Martinovic, der mit dem ersten Auftritt seines Teams im neuen Jahr aber sehr zufrieden ist.

„Wir haben gut ins Spiel gefunden und früh die ersten Chancen“, sagt Martinovic, dessen Youngster Deniz Ünal nach 18 Minuten eine Doppelchance besitzt, bei der Halbe letztlich auf der Linie rettet. Wenig später scheitert Deniz Ünal an Gästekeeper Harbach. 

Die Wiescherhöfener haben kaum einmal die Chance, überhaupt die eigene Hälfte zu verlassen, bekommen aber eine Chance geschenkt, als Eintracht-Neuzugang Ismail Cördük vor dem eingenen Strafraum einen Querpass genau in die Füße von Bruns spielt. 

Auch nach dem Seitenwechsel hält der Dauerdruck der Eintracht an. Souita, Akyüz, zweimal Deniz Ünal und Kabakoglu vergeben beste Chancen. Nach 71 Minuten fällt das erlösende 1:0 durch Sandro Ünal. Gut 28 Meter vor dem Tor nimmt er Maß und trifft über Keeper Harbach hinweg links oben den Winkel. 

Danach nimmt die Eintracht ein wenig das Tempo heraus und wird nachlässig. Nach einem Ballverlust von Bozkurt im Mittelfeld geht Bruns frei durch, doch wird für ihn der Winkel zu spitz. Wenig später taucht Behnke frei vor Eintracht-Torhüter Rafalski auf, der sein Team mit einer klasse Parade vor dem Ausgleich bewahrt. So fällt die Entscheidung erst in der 86. Minute: Nach einem Foul an Bozkurt verwandelt Enes Akyüz den folgenden Elfmeter mit etwas Glück zum 2:0. 

Eintracht: Rafalski – I. Cördük, Akyüz, Sami Schebab (45.+3 A. Cördük), Schiller, Kabakoglu, Martinovic, D. Ünal (87. Kavakbasi), Bozkurt, S. Ünal, Souita (68. Pawlik) 

Tore: 1:0 (71.) S. Ünal, 2:0 (86.) Foulelfmeter Akyüz

SpVg Bönen - SV Stockum 4:1 (2:1). Das erste Auswärtsspiel für den runderneuerten SV Stockum endete mit einer verdienten Niederlage. „Das war kein starkes Spiel von beiden Seiten. Wir hätten es intelligenter lösen müssen, dann wäre mehr drin gewesen. Aber ich mache den Jungs keinen Vorwurf in unserer Situation. Sie haben alles gegeben“, meinte Trainer Zakaria Slimani. 

Die Bönener nutzten dabei eine gute Viertelstunde im ersten Durchgang zu zwei Toren und trafen direkt nach der Pause zur wichtigen 3:1-Führung. Stockum fing sich nach einer Viertelstunde das unglückliche erste Gegentor. Michael Mroz hatte einen Freistoß von Niclas Arenz aus 30 Metern aus halblinker Position unhaltbar mit dem Kopf ins eigene Netz gelenkt. 

Bereits vier Minuten später legte Robin Gessinger mit einem Alleingang gegen aufgerückte Gäste zum 2:0 nach. Im Anschluss verwaltete Bönen die Partie, ohne auf die Entscheidung zu drängen. Die Folge war das etwas überraschende 2:1 durch Ahmed Lamaakez im zweiten Versuch gegen Keeper Patrick Heller (45.). Zuvor hatte Ali Karaman Wittwer an der Mittellinie den Ball abgenommen und war über links in den Strafraum marschiert. 

Nach dem Wechsel hielt der SVS-Torwart, von der Sonne geblendet, einen Schuss von Burak Akkaya aus 16 Metern nach einer Ecke nicht fest – Justin Sporkert verwertete den Abpraller (47.). Danach fand Stockum aber besser ins Spiel. „Wir haben in der zweiten Halbzeit ein bisschen umgestellt und im Zentrum mehr Spielanteile bekommen“, meinte Slimani. Youness Rissane vergab die große Chance zum 2:3-Anschlusstreffer (66.), bevor Gessinger mit dem 4:1 alles klar machte.

SVS: Prätsch – T. Slimani, Baaka (78. Bouaid), Gottschlich, Lamaakez – Mroz (46. Eliyazici), Bilgic – Caglar, Karaman, Topuz (62. Laoudi) – Rissane 

Tore: 1:0 Mroz (17./Eigentor), 2:0 Gessinger (21.), 2:1 Lamaakez (45.), 3:1 Sporkert (47.), 4:1 Gessinger (75.)

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