Schiris bleiben treu: Kaum Änderungen bei Kreiswechsel

WERNE -  Wenn der Fußballkreis Lüdinghausen zum Saisonende aufgelöst wird, wechseln mit den Vereinsmannschaften auch die Schiedsrichter in einen der Nachbarkreise.

Große Nachteile würden sie aber wohl nicht in Kauf nehmen müssen, sagt Klaus Schilling, stellvertretender Vorsitzender des Kreis-Schiedsrichterausschusses.

Für die zurzeit etwa 85 im Kreis Lüdinghausen organisierten Schiedsrichter werde die Umstellung wohl nicht so groß sein, schätzt Schilling. Größte Veränderung werde wohl die in aller Regel weitere Fahrt zu den neuen Standorten der regelmäßig stattfindenden Pflichtbelehrungen sein – je nachdem, für welchen neuen Kreis sich der Verein des Schiedsrichters entschieden hat.

Wenn ein Schiedsrichter nach der Auflösung des alten Fußballkreises seinen eigenen Wunschkreis habe, der nicht mit der neuen Heimat seines Klubs identisch sei, müsse dieser wohl den Verein wechseln, sagt Schilling. Er habe jedoch noch nicht davon gehört, dass einer das in Betracht ziehe.

Nicht unbedingt von Vorteil sei das Aus des Fußballkreises für das vom Kreisschiedsrichterausschuss betreute Perspektivteam für Nachwuchs-Schiedsrichter. Mit dem Kreis Lüdinghausen und seinem Schiedsrichterausschuss steht auch die Fördergruppe vor dem Aus. Die jungen Referees wechseln in das Perspektivteam ihres jeweiligen Nachbarkreises. Und dort müssten die jungen Unparteiischen erst einmal erneut auf sich aufmerksam machen und gegen teilweise bereits etablierte Konkurrenz um die Berücksichtigung für höhere Ligen kämpfen, befürchtet Klaus Schilling.

Er selbst wird mit seinem Heimatverein TuS Ascheberg in den Kreis Münster wechseln. Seit 40 Jahren pfeift der heute 58-Jährige im schwarzen Dress. - cb

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