Spruchkammer-Urteil

Union Lüdinghausen muss Geldstrafe für Pöbler zahlen

LÜDINGHAUSEN - Mit einer Geldstrafe in Höhe von 400 Euro für den Verein Union Lüdinghausen plus Verfahrenkosten endete am Donnerstagabend das Verfahren vor der Kreisjugendspruchkammer (LH).

as hatte sich mit den unschönen Vorfällen am Rande des Kreispokalfinales der B-Junioren zwischen dem SV Herbern und Union Lüdinghausen am 15. November im Sportzentrum Lindert beschäftigt.

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Damals hatten teilweise alkoholisierte Anhänger aus Lüdinghausen mehrfach Böller und Pyrotechnik gezündet und die Herberner Spieler mit Schmähgesängen und Plakaten („Fuck SVH“) beleidigt. Der Vorwurf der Spruchkammer lautete auf „unsportliches Verhalten der Anhänger von Union Lüdinghausen“.

Zu der Verhandlung im Dorfkrug in Seppenrade unter der Leitung des Kammervorsitzenden Franz Zakrzewski (Selm) waren vom SV Herbern der B-Jugendtrainer Matthias Struhkamp sowie die Spieler Johannes Kruckenbaum und Patrick Sobbe geladen, zudem der Schiedsrichter Dirk Glischinski und Uwe Bülhoff, der für den ausrichtenden Werner SC den Ordnungsdienst übernommen hatte.

Die Spruchkammer nahm sich viel Zeit bei der Zeugenbefragung. Die Union-Vertreter fanden das Strafmaß zu hoch und sie überlegen, ob sie dagegen Einspruch erheben werden. Die Jugendspruchkammer sprach keine persönlichen Strafen gegen die nicht namentlich bekannten Heranwachsenden aus.

Mittlerweile haben sich die Union-Spieler gemeinsam mit dem Union-Gesamtvorsitzenden Jürgen Bornemann persönlich bei den Verantwortlichen des SVH entschuldigt. Auch an den Werner SC kam eine Entschuldigung aus Lüdinghausen. - fraz

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