Herberns A-Jugend sortiert sich in der Bezirksliga (1) neu

Robin Schmitt (rechts) bleibt der Herberner A-Jugend nicht nur aus Altersgründen erhalten. Colin Lachowicz (links) ist zum Werner SC gewechselt, Patrick Sobbe will in der ersten Mannschaft Fuß fassen. 

Herbern - Der eigentliche Wunsch ist nicht in Erfüllung gegangen, doch Trainer Simeon Uhlenbrock kann sich auch mit der Eingruppierung der A-Jugend des SV Herbern in die Bezirksliga-Staffel 1 anfreunden. Dort trifft das Team unter anderem auf den Aufsteiger VfL Senden.

"Die Staffel drei wäre mit Mannschaften wie Wethmar oder Lüner SV kürzer gewesen von den Anfahrtswegen. Aber wir können auch mit der Staffel eins gut leben“, stellt Uhlenbrock klar. Weite Anfahrtswege nach Epe, Ahaus oder Vreden kenne man noch aus Landesligazeiten. 

Eine Einschätzung, welche Staffel stärker einzuschätzen ist, kann er ohnehin nicht vornehmen. „Ich kenne beide Staffeln nicht, vermutlich sind die Plätze in der Staffel eins ein wenig besser als im Dortmunder Raum“, mutmaßt der SVH-Coach, der in seine erste komplette Saison als Trainer geht. 

Neben der Staffel haben sich bei der Herberner A-Jugend, die in der vergangenen Saison nach einem Seuchenjahr den Abstieg aus der Landesliga nicht vermeiden konnte, so langsam auch die Personalien geklärt. 

Robin Schmitt, im vergangenen Jahr von Preußen Münster aus der Bundesliga in den Siepen gewechselt, bleibt als Säule und Stütze des Teams erhalten. „Die Vereinbarung ist, dass er jetzt erstmal die Vorbereitung bei den Senioren mitmacht, ich gehe aber davon aus, dass er dann wieder bei uns einsteigt“, so Uhlenbrock. 

Dazu sind auch Eigengewächs Mathis Hülk, Jost Hesselmann, Robin Damnitz und Paul Kalfhaus erhalten geblieben. Sieben Spieler werden aus der B-Jugend dazustoßen und dazu kommen noch sieben externe Neuzugänge. 

Darunter ist auch der Herberner Luca Dombrowski, der von RW Ahlen zurückkehrt. Die anderen Spieler kommen aus Rhynern, Beckum und von der Hammer SpVg und haben ebenfalls schon höherklassig Erfahrungen gesammelt. 

Daraus jetzt aber bereits ein Saisonziel abzuleiten, hält Uhlenbrock für falsch. „Wir wollen uns keine Zielscheibe für andere Mannschaften um den Hals hängen“, stellt er klar. Wichtig sei es erstmal in der neuen Liga Fuß zu fassen und den nun doch stark zusammengewürfelten Kader zu einer Mannschaft zu formen. 

Bis Ende Juni wurde bereits durchtrainiert, im Juli haben die Spieler nun Zeit den Kopf freizubekommen, ehe es am 28. Juli in die sechswöchige Vorbereitung geht. „Die meisten Jungs kennen sich privat, deswegen wird es menschlich schon sehr gut passen. Was dann kommt, werden wir sehen“, sagt Uhlenbrock und will zunächst die Vorbereitung abwarten. 

A-Jugend Bezirksliga (1): VfL Senden, SV Herbern, Eintracht Ahaus, TuS Altenberge, Spvgg Vreden, Westfalia Gemen, Victoria Clarholz, Warendorfer SU, Borussia Münster, Ibbenbürener Spvg, Vorwärts Epe, Spvg Beckum

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