Interview: Thomas Berndsen ist erleichtert

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Stefan Kruckenbaum spielt eigentlich in der B1-Jugend, wurde aber in der A-Jugend zum wichtigen Faktor.

HERBERN - Mit 13 Punkten Vorsprung bei noch fünf ausstehenden Spielen in die Osterpause zu gehen, sorgt bei der A-Jugend des SV Herbern für Erleichterung. Durch den Last-Minute-Sieg in Delbrück scheint der Klassenerhalt so gut wie sicher. Über diese Erleichterung und die Auswirkungen sprach Trainer Thomas Berndsen mit WA-Mitarbeiterin Lenneke Lenfers-Lücker.

WA: Man darf sicher davon sprechen, dass der Klassenerhalt so gut wie gesichert ist, oder?

Berndsen: Es sollte schon mit dem Teufel zu gehen, wenn da noch etwas schief gehen sollte. Zwar ist es theoretisch nicht ganz sicher, weil uns noch ein Punkt fehlt, aber wir sind schon erleichtert.

Der Klassenerhalt war das ausgegebene Ziel vom Verein, damit war der Druck entsprechend da. Da ist die Erleichterung sicherlich groß...

Berndsen: Es nimmt jetzt auf jeden Fall Druck raus und das nicht nur bei der Mannschaft. Auch bei uns als Trainerteam und beim Jugendvorstand. Es war eine Mammutaufgabe, vor der wir standen. Diesmal war es die schwierigste Saison von allen, vor allem weil wir mit vielen Kreisligaspielern in unserem Kader arbeiten mussten, für die die Umstellung schon sehr groß war.

War das der einzige Faktor?

Berndsen: Ein Vorteil war für uns sicher auch, dass mit Borken eine Mannschaft von vornherein zurückgezogen hat. Dass wir uns den Klassenerhalt jetzt quasi mit diesen drei Siegen in Folge geholt haben, freut wirklich jeden hier.

Wird sich die Erleichterung auch auf die Spielweise der Mannschaft auswirken?

Berndsen: Sicher ist der Druck raus, aber wir können nicht spazieren gehen in der Liga. Wir brauchen noch einen Punkt. Und den können wir am ehesten gegen Neheim, Menden oder Hamm holen. Mit drei Siegen jetzt erstmal in die Pause zu gehen, ist aber perfekt, denn wir haben keinen Druck im Nacken für die Zeit nach der Pause. Dementsprechend können die Endjahrgänge jetzt in der Pause in Ruhe bei der ersten Mannschaft reinschnuppern und die Jungjahrgänge bei der Reserve.

Wie wichtig war die internerne Unterstützung durch die B-Jugend aus der Bezirksliga?

Berndsen: Das war sehr wichtig für uns. Zum Beispiel ein Stefan Kruckenbaum, der drei Spiele für uns gemacht hat, hat uns richtig gut getan. Er war ein ganz wichtiger Mann für uns.

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