Eintracht Werne trauert um Günter Rüsenberg

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Günter Rüsenberg †

WERNE -  Mit Günter Rüsenberg ist Ende vergangener Woche einer der bekanntesten Werner Fußballer im alter von 59 Jahren gestorben. Diese Nachricht erreichte seinen Stammverein Eintracht Werne am Wochenende.

Rüsenberg erlitt bei einem Thailand-Aufenthalt einen Herzinfarkt. Er besuchte in dem asiatischen Land seinen Bruder Josef, der dort lebt.

„Mit Günter haben wir einen guten Sportler, Freund und engagierten Menschen verloren, der eine große Lücke hinterlassen wird und viel zu früh aus dem Leben geschieden ist. Wir sind mit unseren Gedanken bei seiner Familie“, sagte Theo Plohmann, 2. Vorsitzender von Eintracht Werne, und ein langjähriger sportlicher Wegbegleiter Rüsenbergs.

Rüsenberg spielte in seiner Seniorenzeit beim Eintracht-Vorgängerverein VfL und schaffte mit dem Verein 1984 den Bezirksliga-Aufstieg. Der meist als Libero spielende Defensiv-Stratege war zudem für SSV Werne in der Landesliga, für Sportfreunde Werne und SuS Rünthe aktiv. Rüsenberg war bekannt und gefürchtet für seine kräftigen und präzisen Schüsse und Pässe. Er war bis zuletzt noch als Fußballer bei den Ü50-Altherren von Eintracht Werne aktiv, mit denen er auch dreimal Kreismeister wurde.

Auch im Ü32-Bereich wurde Rüsenberg mehrfach Kreishallen- und Stadtmeister. Darüber hinaus trainierte er die A-Junioren beim VfL Werne und SuS Rünthe und war auch bei beiden Vereinen als sportlicher Leiter im Seniorenbereich aktiv. Zudem fungierte er Trainer der Reservemannschaft und der Altherren beim VfL Werne sowie als Co-Trainer bei den Senioren unter dem damaligen Spielertrainer Heiko Schelle.

Rüsenberg hinterlässt drei erwachsene Kinder, einen Sohn und zwei Töchter. Wann die Überführung und anschließende Trauerfeier stattfindet, steht derzeit noch nicht fest. - fraz

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