Trainer sauer: Fünf Spieler bei der Eintracht gesperrt

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Muris Mujkanovic

WERNE -  Muris Mujkanovic ist sauer, sogar sehr sauer. Der Grund liegt an einer neuen Regelung, die der Deutsche Fußball-Bund mit Beginn dieser Spielzeit in den Amateurbereich eingeführt hat. Es geht um die Sperren für Spieler nach der fünften Gelben Karte.

Und am vergangenen Sonntag beim 6:4-Erfolg über den SuS Olfen II erwischte es sein Team diesbezüglich gleich ganz hart. Denn gleich vier Spieler zogen sich die fünfte Verwanrung der laufenden Saison zu. So fehlen der Eintracht am Sonntag im Duell Fünfter gegen Dritter daheim gegen den SV Herbern Thorben Lupp, Dreifach-Torschütze Tuncay Kaya sowie die Brüder Dario und Dominik Obrenovic.

„Das ist eine Unverschämtheit“

„Das ist eine Unverschämtheit, was sich da einige Herren beim Fußballverband ausgedacht haben“, kritisiert Mujkanovic. Vor allem der Umstand, dass aus Trainersicht alle Verwarnungen unberechtigt waren, stößt ihm bitter auf. „Das war heftig für mich. Der Schiedsrichter war eine Katastrophe. Wenn der gegnerische Trainer und der Trainer der Ersten von Olfen, die anschließend spielt, darüber lachen, sagt das schon einiges aus“, zeigt sich Mujkanovic erzürnt.

Und zudem sei der Unparteiische zu ihm an die Seitenlinie gekommen und habe gemeint, das Spiel nicht im Griff zu haben. „Dabei war das total fair von beiden Mannschaften“, erklärt der Eintracht-Coach.

Da auch noch Andreas Pawlik in der Begegnung „Rot“ sah, fehlt am Sonntag ein fünfter Spieler gesperrt – immerhin die war berechtigt, wie auch Mujkanovic zugab. „Dabei standen wir in der Fairnesstabelle bis zu dem Spiel ganz oben“, wundert sich der Coach.

Nun muss er schauen, wie er mit seinem 13 Spieler umfassenden Kader die Ausfälle kompensiert – denn auch die Reserve hat nur einen kleinen Kader: „Es werden wohl einige Altherren-Spieler aushelfen müssen.“ - fraz

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