28. Davert-Pokal verspricht ein Hallenspektakel

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Davaria Davensberg setzte sich im vergangenen Jahr beim Davert-Pokal durch.

ASCHEBERG -  Der Adrenalinspiegel bei den heimischen Fußballern steigt, ab Freitag (3. Januar) warten mit dem Davert-Pokal drei Tage Budenzauber in der Ascheberger Sporthalle an der Nordkirchener Straße auf die Vereine aus der Umgebung.

„Wer einmal beim Davert-Pokal gespielt hat, der hat da Bock drauf“, freut sich auch der zweite Vorsitzende des Ausrichters TuS Ascheberg, Volker Ernst, auf den traditionellen Hallenkick.

Die Spielpläne für das Turnier  finden Sie hier auf der Homepage des TuS!

Den Start machen am Freitagabend ab 18 Uhr die Gruppen A und B. Damit greift auch die erste Mannschaft des Ausrichters gleich ins Geschehen ein. Bezirksligist TuS Ascheberg trifft in der Gruppe B auf SV Bösensell (Kreisliga B), SV Südkirchen (Kreisliga A) und Fortuna Seppenrade (Kreisliga A). Als Favorit sieht sich Trainer Holger Möllers aber nicht.

Möllers will keine Verletzungen

„Gerade in der Halle zählen keine Qualitätsunterschiede von einer Liga“, erwartet er einen offenen Kampf um den Einzug in die Zwischenrunde am Sonntag, die nur die zwei Besten einer Gruppe erreichen. „Südkirchen hat bei dem Turnier in Werne schon Hallenerfahrung gesammelt und sich gut präsentiert. Für uns als Ausrichter wäre es aber schön den Sonntag zu erreichen“, sagt Möllers und hofft, dass sein Team sich ordentlich schlägt.

Er werde eine junge Truppe ins Rennen schicken, die Spaß haben solle. „Am wichtigsten ist aber, dass alle gesund aus der Halle kommen, wir haben sowieso nur einen schmalen Kader“, erklärt der TuS-Trainer und denkt ungern an den vergangenen Davert-Pokal, bei dem sich mit Daniel Schröer, Vincent Sabe und Fabian Frönd gleich drei Spieler für den Rückrundenauftakt verletzt hatten.

Ebenfalls schon am Freitagabend beginnt für die Reserve des SV Herbern der Davert-Pokal. In Gruppe A trifft das Team von Trainer Timmy Schütte auf zwei bekannte Mannschaften aus der Kreisliga A, den SC Capelle und GW Cappenberg. „Ich denke, dass wir mit den beiden auf Augenhöhe sind“, betont der Coach, der ein Weiterkommen auf jeden Fall für möglich hält.

Schütte schätzt Drensteinfurt stark ein

Favorit in der Gruppe sei aber das vierte Team im Bunde, Bezirksligist SV Drensteinfurt. Das Team des ehemaligen Ascheberger Trainers Ivo Kolobaric wird in Bestbesetzung anreisen und somit auch den Hallen-Routinier Oliver Lorgmann mit an Bord haben. „Die Drensteinfurter sind auf jeden Fall Favorit in der Gruppe, in der Halle ist aber viel möglich“, betont Schütte. Bei ihm stehen nur hinter Michael Aschoff und Felix Hölscher noch Fragezeichen, ansonsten sei das Team gar nicht schlecht aufgestellt.

Aus dem Kader der ersten Mannschaft müsse man sich auf jeden Fall nicht bedienen. Landesligist SV Herbern geht als klassenhöchstes Team bei diesem Turnier auf dem Papier als Favorit auf das Parkett. „In der Halle zählt das aber nicht so“, stellt Trainer Christian Bentrup klar. Trotzdem hat er mit seinem Team ein Ziel klar vor Augen: „Wir wollen in diesem Jahr endlich mal wieder gewinnen, es wäre mal wieder an der Zeit“. Deswegen werde die Mannschaft, die mit einem zweiten Platz beim vorweihnachtlichen Turnier in Nienberge schon aufhorchen ließ, auch mit aller Macht versuchen, sich endlich durchzusetzen.

Volle Konzentration für den Turniersieg

„Dafür müssen wir aber konzentriert spielen und das Tempo hoch halten. Wir dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben“, warnt Bentrup vor den Gegnern am Samstag in der Gruppe C. Dort warten die A-Kreisligisten TuS Ascheberg II, BW Ottmarsbocholt und Vorjahressieger Davaria Davensberg. Leonard Fenker und Damian Manka werden diesmal nicht im Kader sein, dafür rücken Tobias Feldmann, Dennis Kaminski und Marvin Bruland nach.

Aus Sicht des Ausrichters TuS Ascheberg ist auf jeden Fall alles für das dreitägige Spektakel angerichtet. In diesem Jahr wird es aus Zuschauersicht auch eine Neuerung geben. Hatten die Spieler bisher ihre Taschen meistens mit in die Halle genommen und so einige Sitzplätze versperrt, soll ihnen jetzt die Möglichkeit gegeben werden, diese anderweitig unterzubringen. Dadurch könnten noch mehr Zuschauer auf den Rängen Platz finden. Außerdem finden jeweils am Samstag- und Sonntagmorgen ab 9.30 Uhr die Vorrunde der Kreishallenmeisterschaften der E-Junioren statt.

„Wir hoffen an allen drei Tagen auf viele Zuschauer“, gibt Volker Ernst als letzten Wunsch mit auf die Reise. Damit fehlt wohl nur noch der Anpfiff. - lel

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