Werner SC will den VfL Senden ärgern

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Dominik Giffey wird dem Werner SC lange fehlen.

Werne - Auch wenn die Heimbilanz von Bezirksliga (8)-Primus VfL Senden für Gäste furchteinflößend ist, möchte Kurtulus Öztürk den Tabellenführer beim Gastspiel seines Werner SC ein bisschen ärgern. Dafür müsse seine Mannschaft an ihre Grenzen gehen.

Eigentlich sind Begegnungen des Tabellenführers mit dem Liga-Dritten echte Spitzenspiele. Doch in diesem Fall sind die beiden Kontrahenten schon viel zu weit voneinander entfernt. Nicht nur der FC Overberge auf Rang zwei trennt den VfL und den WSC, inzwischen sind es 15 Punkte.

Mit elf Gegentoren in 17 Spielen stellt der VfL die mit Abstand beste Defensive, vorne ist mit Rabah Abed der Torjäger der Liga unterwegs. 20 der 57 Sendener Tore – auch das ist Spitzenwert in der Liga – gehen auf sein Konto. Die Heimbilanz des VfL in dieser Saison: Neun Spiele, neun Siege bei einem Torverhältnis von 36:5.

„Das ist schon eine Hausnummer“, sagt WSC-Trainer Kurtulus Öztürk, will sich davon aber nicht schrecken lassen: „Wir wollen die nerven“, sagt er, „aber dafür müssen wir an unsere Grenzen gehen – vielleicht auch darüber hinaus.“ Das taten seine Jungs zuletzt in Unterzahl gegen Kamen.

Personelle Lage: Die ist beim WSC weiterhin sehr bescheiden. Marvin Bruland darf nach der Roten Karte gegen Kamen erst am 3. April gegen TuRa Bergkamen wieder ran, und Christof Zilligen sowie Dominik Giffey fallen mit schweren Verletzungen lange aus.

Joel Simon und Torhüter Rafalski sind ebenfalls noch verletzt, so dass Kurtulus Öztürk ein Aufstellungspuzzle vor sich liegen hat, das um Innenverteidiger Konieczny und Angreifer Eisenbach ergänzt wird. „Gegenüber Kamen sind zwei Positionen offen“, sagt Öztürk. Klar ist: Tim Zurstraßen wird erneut zwischen den Pfosten stehen. „Er hat seine Sache gegen Kamen gut gemacht“, sagt Öztürk. 

Ergebnisse: Das Hinspiel endete 1:1. Zuletzt gewann der Sport Club mit 3:1 gegen den VfL Kamen, das Spiel des VfL Senden beim TuS Ascheberg fiel aus und wird am Mittwoch, 6. April, nachgeholt. Zuvor gewann der Spitzenreiter gegen den Vorletzten, VfB Lünen, nur mit größter Mühe durch ein Schmider-Tor in der Nachspielzeit mit 3:2.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Stever-Sportpark

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