Wethmar lässt Spielort-Wechsel prüfen

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Westfalia Wethmar – hier mit Samir Zulfic – zweifelt die Ansetzung des Kemminghausen-Nachholspiels an

Werne - Die vielleicht vorentscheidende Partie um die Meisterschaft in der Bezirksliga 8 steigt am Donnerstag (Fronleichnam, 15 Uhr), wenn Tabellenführer VfL Kemminghausen zum Nachholspiel beim Vierten, TuS Hannibal, antritt.

Bei einem Sieg würde das Team von Giovanni Schiattarella seinen Vorsprung auf die Verfolger Wethmar und Werner SC auf vier bzw. fünf Zähler ausbauen. Damit wäre zwei Spieltage vor Schluss Platz eins und damit der Aufstieg in die Landesliga so gut wie sicher.

Mit Erstaunen reagieren die Verantwortlichen von Westfalia Wethmar im Vorfeld der so wichtigen Partie auf die erfolgte Spielverlegung. Statt im Hoeschpark, der eigentlichen Spielstätte des TuS Hannibal, soll nun auf der Platzanlage von Eintracht Dortmund gespielt werden. „Wir werden auf jeden Fall über den Staffelleiter und von Verbandsseite prüfen lassen, warum es diese Verlegung geben soll. Der Werner SC und wir mussten beide im Hoeschpark auf Asche spielen und haben dort jeweils Punkte gelassen“, sagt Wethmars zweiter Vorsitzender, Stephan Polplatz.

Kemminghausen dagegen darf gegen Hannibal auf einem neutralen Kunstrasen spielen. „In dieser entscheidenden Phase der Saison stellt dies für mich ganz klar eine Wettbewerbsverzerrung dar“, ergänzt Polplatz: „Zudem stehen in Dortmund genug Rasen- und Ascheplätze zur Verfügung, die den Sicherheitsauflagen entsprechen.“

Die Partie muss noch einmal ausgetragen werden, weil das erste Aufeinandertreffen nach 45 Minuten beim Stand von 0:0 beendet war. Der Schiedsrichter hatte in der Halbzeitpause bemerkt, dass in seine Kabine eingebrochen und persönliche Gegenstände gestohlen worden waren. Der Unparteiische verständigte daraufhin die Polizei und pfiff nicht wieder an.

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