WSC topfit ins Spitzenspiel bei Westfalia Wethmar

WERNE - Der Werner Sport Club geht mit breiter Brust in das Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga (8) am Sonntag (15 Uhr) bei Westfalia Wethmar.

„Wir wissen, was wir können. Gerade gegen Ascheberg haben wir bewiesen, wie viel Power wir noch haben, wenn die zweite Luft kommt und wir an die Grenzen gehen“, sagt Trainer Kurtulus Öztürk, und: „Da muss man uns erst einmal schlagen.“

Im Dreikampf an der Spitze kann der WSC am Sonntag wieder die Führung übernehmen – vorausgesetzt, der Tabellenzweite (44 Punkte) siegt beim Spitzenreiter (45) am Cappenberger See. Zeitgleich muss Kemminghausen (44) beim SuS Kaiserau antreten – und der ist mit dem WSC und dem VfL aktuell das beste Team der Rückrunde. „Aufgrund der Konstellation wird es für uns das einfachste Spiel. Ich habe immer gesagt: Wir müssen bis Wethmar ungeschlagen bleiben, wenn wir oben dranbleiben wollen – und das haben wir geschafft“, sagt Öztürk.

Aber auch die Gastgeber fühlen sich stark: „Zwar haben wir uns gegen Werne immer schwer getan. Aber die Jungs haben gut trainiert und sind umso motivierter, endlich wieder einen Sieg einzufahren“, sagt der sportliche Leiter, Rolf Nehling, der außerdem ein komplettes Aufgebot verkünden kann – einschließlich Kevin Kascha, der wieder ins Tor zurückkehren wird.

Aber auch der WSC kann aus dem Vollen schöpfen. Oli Winter ist wieder dabei, weil er seinen Job flexibler gestalten kann, Kai Wintjes hat nach seinem Urlaub wieder voll trainiert und Sebastian Schnee ist nach einer Grippe, die ihn gegen Eving zu einer Pause zwang, wieder fit. Er wird am Sonntag am Cappenberger See wohl auch wieder in der Startelf stehen.

„Dass keiner fehlt, ist nicht nur für das Spiel wichtig, sondern hat auch Auswirkung auf die Qualität des Trainings“, sieht Kurtulus Öztürk sein Team optimal vorbereitet.

Die Trainer, Öztürk und Alexander Lüggert, freuen sich auf ein Spiel mit (für Bezirksliga-Verhältnisse) technisch versierten und taktisch gut ausgebildeten Mannschaften. „Beide wollen Fußball spielen. Und darauf freut man sich dann auch“, sagt Öztürk, dessen Team das Hinspiel mit 3:0 gewonnen hat. Auch die Anhänger beider Lager sehen das so. Erwartet werden sogar etwa 600 Zuschauer.

Taktisch will Öztürk nichts ändern. Er hält an der bewährten Dreier-Abwehrkette, einem Sechser, zwei hoch stehenden Außen, zwei Kreativen und zwei Angreifern fest. Die mögliche Startelf des WSC: Rockel – Heese, H. Saado, Giffey – Simon – Leenders, Schwerbrock, Thannheiser, Schnee – Durkalic, J. Saado. - gu 

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