„Schlechteste Saisonleistung“ beim 3:2 von Titelanwärter WSC

Kai Wintjes traf zum 2:0 für den WSC.

WERNE -  Der Werner Sport Club holt auch beim Abstiegskandidaten ÖSG Viktoria Dortmund bei seinem 3:2-Sieg drei Punkte und festigt weiterhin den zweiten Tabellenplatz.

Bei der ÖSG tut sich der WSC spielerisch allerdings schwer gegen schwache Gastgeber. Schwerbrock, Wintjes und Schnee sorgen dafür das ein Doppelpack von ÖSG-Stürmer Dinler ohne Folgen bleibt.

„Das war die schlechteste Leistung die wir in dieser Saison abgeliefert haben“, ärgerte sich WSC- Coach Kurtulus Öztürk. Dabei begann der Gast aus Werne furios. Die Viktoria wirkte von Beginn an verunsichert, was die Werner direkt ausnutzten. Zunächst scheiterten Necati Bacak (5.) und Kai Wintjes (7.) noch am Gästekeeper. Doch nur zwei Minuten später die hochverdiente Gästeführung. Marc Schwerbrock bekam den Ball kurz vor der Mittellinie und lief und lief und lief. Warum ihn kein ÖSG-Spieler störte, dürfte deren Geheimnis bleiben. So bugsierte Schwerbrock den Ball aus 25 Metern sehenswert in den rechten Winkel. In der nächsten Szene folgte das zweite Tor. Nach einer Eckeklärten die Gastgeber das Spielgerät nicht vernünftig. Kai Wintjes jagte den Ball aus 16 Metern in die Maschen - das 0:2 (12.). Doch dann war es vorbei mit dem blau-roten Offensivwirbel. „Wir haben in den ersten Minuten ganz stark gespielt und verfallen nach den beiden Toren unnötig in Hektik“, monierte Öztürk. In der Folge war es der mangelnden Klasse der Viktoria zu verdanken, dass es mit dem 2:0 in die Pause ging. Trotz zahlreicher guten Positionen gelang es den Dortmundern nicht das Tor von WSC- Keeper Gebhardt ernsthaft in Gefahr zu bringen. Nach dem Seitenwechsel wurden die Hausherren dann stärker, aber von Torgefahr war zunächst nichts zu spüren. Doch in der 65. Spielminute fiel dann doch der Anschlusstreffer. Dinlar traf per Linksschuss unter Mithilfe des Innenpfostens (65.). Doch der WSC antwortete schnell. Freistoß Schwerbrock, Kopfball Schnee - 1:3 (67.). Trotzdem bekam der Sportclub keine Ruhe ins Spiel. Knapp zehn Minuten vor dem Ende brachte Wintjes seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall. Doch den fälligen Elfmeter parierte Thomas Gebhardt gut (78.). Das Spiel schien gelaufen, doch die ÖSG kam nach einem Stellungsfehler in der Werner Hintermannschaft noch zum 2:3 (84.). Danach brachten die Blau- Roten das Ergebnis aber dann über die Zeit. „Dortmund hätte den Sieg verdient gehabt“, so Öztürk unzufrieden.

WSC: Gebhardt - Schnee, Simon, Schöpper, Eichhorst, Nowak, Wintjes, Bacak (46. Tannheiser), Schwerbrock, Leenders (70. Kozlik), Durkalic (83. Fuchs)

Tore: 0:1 (9.) Schwerbrock, 0:2 (12.) Wintjes, 1:2 (65.) Dinler, 1:3 (67.) Schnee, 2:3 (84.) Dinler

Bes.Vork.: Gebhardt hält Foulelfmeter (78.) - luw

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