TuRa verdient sich das Remis beim WSC

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Damian Manka (links) –hier gegen Seifert – traf zum 1:0 für TuRa.

WERNE - Der Werner SC kommt im Derby der Bezirksliga (8) nicht über ein 1:1 (0:0) gegen den FC TuRa Bergkamen hinaus und liegt nun vier Punkte hinter „Herbstmeister“ Wethmar auf Rang zwei – punktgleich mit dem VfL Kemminghausen.

Die Bergkamener verdienen sich im Lindert den Punkt redlich. Dem Sport Club droht sogar eine Niederlage, denn der Gast besitzt nach dem Seitenwechsel die besseren Torchancen.

Werne beginnt wie immer mit einer Dreier-Abwehrkette, zwei Spitzen und hoch stehenden Außenspielern – dieses Mal auf rechts mit Oli Winter. Die offensive Ausrichtung bringt zumindest Gefahr durch zwei Standards: Nach einem Eckball von Schwerbrock und Verlängerung von Heese köpft Schöper am zweiten Pfosten den Ball um Zentimeter über das Tor (13.). Fünf Minuten später bekommt der WSC nach einem Foul an Thannheiser einen Freistoß zugesprochen. Marc Schwerbrock zielt aus 18 Metern flach in die Torwartecke, Sebastian Treppe ist unten und hält sicher.

Zuvor hat aber schon der FC TuRa die erste Gelegenheit. Nach einer Flanke von der linken Seite kommt Emre Gül nicht richtig an den Ball, Rockel kann die Kugel aufnehmen (8.).

Vom Sport Club kommt vor der Pause nicht mehr viel. Der FC TuRa verteidigt mit dem überragenden Kapitän Matthias Freyermuth sehr körperbetont, verwickelt den WSC im Mittelfeld in intensive Zweikämpfe. Für Gefahr vor ihrem Tor sorgen nur die Gäste selbst: Torka köpft auf Treppe zurück, der erwischt den Ball gerade noch vor Schwerbrock (42.).

Nach dem Seitenwechsel hat TuRa die erste Chance: Türkkan schießt verdeckt aus 18 Metern, Rockel sieht den Ball erst sehr spät, ist aber rechtzeitig unten. Eine Minute späte legt auf der Gegenseite Durkalic mit dem Kopf für Thannheiser auf, doch Treppe rettet in höchster Not auf Kosten eines Eckballs.

Nach 53 Minuten fällt der Führungstreffer für die Gäste. Damian Manka bekommt nach einem Fehler von Durkalic den Ball vor die Füße, zieht an der Strafraumgrenze aus der Drehung ab und überrascht dieses Mal auch Michael Rockel.

Zehn Minuten lang geht beim WSC in der Folge nichts, dann stellt Trainer Öztürk um. Er formiert hinten mit dem für Schöpper eingewechselten Wintjes eine Viererkette und baut auf ein klares 4-3-3 mit Winter als dritte Spitze in vorderster Linie.

Das Risiko zahlt sich aus. Nach einer Linksflanke von Bacak rettet zunächst Torka in höchster Not vor Durkalic. Der ist eine Minute später nach Vorarbeit von Neu-Stürmer Winter zur Stelle und trifft mit einem Volleyschuss aus der Drehung zum 1:1 (68.).

In der Folge wird die Partie ruppig und hektisch. Paracz und Bacak sehen Gelb, TuRa-Trainer Bolst protestiert zu heftig und wird von Schiedsrichter Nosing (Herten) für den Rest des Spiels aus dem Innenraum verbannt. Weil Bacak sich aufreibt und dabei heiß läuft, nimmt ihn Trainer Öztürk nach 78 Minuten schützend vom Feld.

Die besseren Chancen hat der FC TuRa. Emre Gül scheitert zweimal an Michael Rockel (68., 71.) und Aziz Hasan schiebt den Ball an Rockel, aber auch am Tor vorbei (79.).

Nur einmal noch wird der WSC gefährlich: Durkalic bereitet über rechts vor, doch in der Mitte fliegt Leenders um Zentimeter unter dem Flankenball hindurch (85.).

WSC: Rockel – Heese, Saado, Schöpper (64. Wintjes) – Simon – Seifert, Schwerbrock, Thannheiser, Winter – Durkalic, Bacak (78. Leenders)

FC TuRa: Treppe – Torka, Gün, C. Duman, Hasan (88. Bayir), Paracz, Berndt, Türkkan, Gül (90.+3 Jahncke), Freyermuth, Manka

Tore: 0.1 (53.) Manka, 1:1 (68.) Durkalic - gu

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