WSC siegt mit Dusel im Top-Spiel und ist Zweiter

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Jubel bei Chri Thannheiser mit Simon und Schwerbrock nach dem 1:0.

WERNE -  Der Werner SC hat das Spitzenspiel der Bezirksliga (8) gegen Westfalia Wethmar mit 3:1 gewonnen und den zweiten Platz hinter dem SC Husen-Kurl eingenommen. Die Dortmunder Vorstädter kommen am 29. März zum Liga-Gipfel in den Lindert. Mann des Tages ist vor 300 Zuschauern einmal mehr Daniel Durkalic. Der Dreifach-Torschütze vom Vorsonntag erzielt nun die Saisontreffer zwölf und 13.

Danach sieht es vor der Pause überhaupt nicht aus: Der WSC bekommt absolut keinen Zugriff auf das Spiel. Die Westfalia legt ein Höllentempo vor, stört den Sport Club früh im Spielaufbau und arbeitet sich immer wieder kombinations- und ballsicher vor das Werner Tor – nur treffen wollen die Grün-Weißen nicht. Rashica (13.) und Nkongo Enoh (33.) prüfen Thomas Gebhardt aus der Distanz, dann verzieht Tim Holz nach einem Eckball nur knapp (34.). Als Frank Nkongo Enoh in der 38. Minute über die linke Seite mit einem Solo vorbereitet und Tim Holz nach dessen Querpass aus kurzer Distanz erneut am überragenden Gebhardt scheitert, ist die Gästeführung längst überfällig.

Nach dieser enormen Dominanz vor der Pause wird die Begegnung für die Westfalia nach dem Seitenwechsel zu einem Albtraum. Vier Minuten sind gespielt, da geht der WSC mit dem ersten Schuss überhaupt auf das Gästetor gleich in Führung. Rashica foult Durkalic 18 Meter vor dem Tor – und das unnötig. Thannheiser nimmt Maß, schießt flach durch die Sechser-Mauer. Keeper Grenigloh ist zwar unten, doch flutscht im die Kugel zwischen den Armen hindurch ins Netz.

Werne ist nun beflügelt durch die glückliche Führung, Wethmar muss sich sammeln. Das nutzt der WSC in der 56. Minute zum 2:0. Sebastian Schnee schleudert den Ball bei einem seiner berüchtigen Einwürfe von rechts weit in den Gästestrafraum hinein, Durkalic steigt hoch, gewinnt das Duell mit Lukas Nagel und köpft den Ball ins lange Eck.

Doppeltes Glück für den Sport Club drei Minuten später: Nach einem Angriff über rechts pariert Gebhardt glänzend den Schuss von Ekici, beim Klärungsversuch von Joel Simon pfeift Schiedsrichter Zahnhausen (Herne) ein Handspiel des Werner Sechsers. Simon bekommt kein Gelb-Rot, obwohl bereits für ein Foul verwarnt, und Gebhardt pariert den keineswegs schlecht (aber halbhoch) geschossenen Elfer von Tim Holz.

In der 68. Minute macht Daniel Durkalic alles klar. Zunächst wird er von Bulut unnötig von den Beinen geholt, dann verwandelt der Werner den Freistoß direkt aus 23 Metern – dieses Mal wohl unhaltbar für Grenigloh. Wenig später läuft Bacak frei auf das Tor zu, doch Wethmars Keeper rettet in höchster Not mit einer Fußabwehr.

Wethmar wird am Ende ein Opfer des in der ersten Halbzeit vorgelegten Höllentempos. Dennoch geben sich die Gäste nicht auf. Vier Minuten vor dem Ende trifft Dennis Wagner den Pfosten, drei Minuten später Fatbardh Rashica sogar ins Netz. Erneut pariert Thomas Gebhardt überragend gegen Ekici, dieses Mal aber ist er beim Nachschuss machtlos.

Werner SC: Gebhardt – Schnee, Schöpper, Heese, Seifert – Simon, Nowak (64. Wintjes) – Bacak (74. Leenders), Schwerbrock (90. Saka), Thannheiser – Durkalic

Tore: 1:0 (49.) Thannheiser, 2:0 (56.) Durkalic, 3:0 (68.) Durkalic, 3:1 (89.) Rashica

Bes. Vork.: Gebhardt hält Elfmeter von Holz (59.) - gu

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