Werner SC mit Sieg zurück in der Spur

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Der WSC rettete in den letzten Minuten den Sieg.

DORTMUND – Nach zuletzt fünf Spielen in Folge ohne Sieg ist der Werner SC zurück in der Spur. Das Team von Kurtulus Öztürk siegt beim TSC Eintracht Dortmund mit 2:1 (0:0) und kann in den letzten drei Saisonspielen vielleicht noch einmal in den Titelkampf eingreifen. Nach der überraschenden Pleite von Tabellenführer Husen-Kurl bei der ÖSG Vikoria Dortmund beträgt der Rückstand fünf Punkte.

„Vom Gefühl her geht der Sieg in Ordnung. Ich bin froh, dass wir mal wieder gewonnen haben“, meint Trainer Kurtulus Öztürk. Mann des Tages ist Eduard Fuchs, den die Personalnot in den Kader gespült hat. Er bereitet das erste Tor von Durkalic vor (64.) und erzielt das zweite für den Sport Club selbst (68.).

Vor der Pause passiert auf dem durch die Sonne aufgeheizten Kunstrasen an der Flora nicht viel. Der WSC setzt zu Lasten der Offensive auf Ball- und Spielkontrolle, die Eintracht läuft sich immer wieder fest. Erst kurz vor dem Pausenpfiff muss Keeper Vorwick eingreifen – zunächst pariert er einen Freistoß von Avci aus 20 Metern, dann klärt er im Herauslaufen bei einem zu kurz geratenen Rückpass von Eichhorst.

Dass Öztürk mit Jücker für den verletzten Wintjes und Fuchs für den angeschlagenen Thannheiser in die zweite Halbzeit geht, erweist sich für das Spiel als Glücksfall. Fuchs leitet schnell die erste WSC-Chance überhaupt über rechts ein, doch Yannick Eisenbach verfehlt in der Mitte bei seinem Kopfballversuch den Ball um wenige Zentimeter. (49.). Kurz darauf düst Fuchs die linke Außenbahn entlang und flankt flach auf Durkalic, der in der Mitte gedankenschneller ist als drei Dortmunder und aus kurzer Distanz zur Werner Führung trifft (54.).

Der WSC wirkt nun wacher und frischer – und wird nach 68 Minuten belohnt. Das 0:2 ist fast eine Kopie des ersten Tores: Dieses Mal flankt Eichhorst von links, Fuchs läuft am kurzen Pfosten ein und drückt den Ball über die Linie. Die Freude währt aber nur bis zum nächsten Dortmunder Angriff: Flanke von rechts, Tim Stegemann steht ganz alleine am Elfmeterpunkt und köpft zum 1:2 ein.

Danach versucht es die Eintracht vergebens mit vielen hohen Bällen, der WSC hingegen flach. Fuchs hat nach 88 Minuten sogar das dritte Tor auf dem Fuß, doch nach seinem Schuss aus spitzem Winkel klärt Keeper Reichert mit einer Fußabwehr.

WSC: Vorwick – Eichhorst, Schöpper, Saado, Schnee – Simon, Schwerbrock – Eisenbach (85. Kozlik), Thannheiser (46. Fuchs), Wintjes (43. Jücker) – Durkalic

Tore: 0:1 (54.) Durkalic, 0:2 (68.) Fuchs, 1:2 (69.) Stegemann - gu

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