Werner SC gegen das „beste Team der Liga“

+
Kurtulus Öztürk mit Dennis Seifert, der in die Startelf drängt.

Werne - Für Kurtulus Öztürk kommt am Sonntag „die aktuell beste Mannschaft der Liga zu uns.“ Der VfL Senden will offiziell mittelfristig in die Landesliga. Glaubt Öztürk aber nicht.

Verstärkt durch drei Westfalenligaspieler, einen talentierten Junior von Preußen Münster und mit Rico Schmider, der den Adler ebenfalls schon auf der Brust getragen hat, sieht der Werner Trainer eher, „dass sie früher als mittelfristig aufsteigen wollen.“

Trainer Rainer Leifken, 58, stapelt vor der Bezirksliga-Partie am Sonntag (15 Uhr, Lindert) recht tief. Sein Team werde sich sehr anstrengen müssen, um etwas mitnehmen zu wollen, ließ er wissen, und auch das: „Ein Punkt würde schon reichen, dann sind wir immer noch ungeschlagen.“ Den Sendenern, bisher mit der Idealpunktzahl 12 bei 16:1 Toren in der Tabelle notiert, hilft vielleicht, dass der WSC aktuell mehr mit sich selbst beschäftigt ist, zumindest dies aber einige seiner Spieler sind. Das 1:1 in Kamen sei aber schnell analysiert gewesen, sagt Öztürk, denn: „Individuelle Fehler sind klar erkennbar, die muss man nicht lange aufarbeiten.“

„So habe ich auch keine Stresswoche gehabt“, sagt der Trainer, und: „Wir müssen es so sehen, dass wir von vier Spielen drei nicht verloren haben und das in positive Energie umwandeln.“

Die Leistung soll möglichst schnell belohnt werden. Es fehle die Konstanz, sagt Öztürk. Das liege aber auch daran, dass in den ersten Begegnungen noch reichlich rotiert worden ist. „Es wird auch am Sonntag Wechsel geben“, sagt Öztürk, dies aber nur noch in einem moderaten Umfang. Dennis Seifert und Sebastian Schnee drängen wieder in die Startelf, nach den unglücklichen Auftritten gegen Brambauer und Kamen dürfte Hisham Saado dieses Mal auf der Bank sitzen.

Im Tor steht weiterhin Daniel Rafalski – weil er in Kamen fantastisch gehalten hat, und weil sein Konkurrent Michael Rockel in dieser Woche krank war und nicht trainieren konnte.

Öztürk überlegt, ob er auch am Sonntag mit einer Dreier-Abwehrkette, zwei Sechsern und zwei hoch stehenden Außen die „Kampfzone eng machen“ will und dem Gegner kaum Platz lassen, oder ob das mit zwei flachen Viererketten besser funktionieren könnte. „Das“, sagt er, „entscheide ich dann am Sonntag beim Frühstück.“

Bei den Gästen soll der Einsatz des Ex-Preußen Rico Schmider im zentralen Mittelfeld fraglich sein. Der überragende Mann der letzten Spiele sei vergrippt, teilte Trainer Leifken mit. Öztürk: „Ich glaube, der steht trotzdem am Sonntag gegen uns auf dem Platz.“

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare