Werner SC entzaubert Senden beim 6:0-Kantersieg

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Mann der ersten Halbzeit: Daniel Durkalic (links) erzielt die ersten beide Tore selbst und bereitet das dritte von Bacak vor. Pech: Er muss noch vor der Pause verletzt raus.

WERNE -  Der Werner SC verabschiedet sich mit einer Galavorstellung in die Winterpause. Gegen den VfL Senden siegt der Tabellenzweite der Bezirksliga 8 mit 6:0 (4:0) und bleibt erster Verfolger von Westfalia Wethmar, das 5:1 gegen Dorstfeld siegreich war. Der Sieg für das Team von Kurtulus Öztürk muss am Ende eigentlich sogar zweistellig ausfallen, doch VfL-Keeper Markus Reher verhindert dies mit einem halben Dutzend Glanzparaden.

Der WSC ist vom Anpfiff an aktiver als sein Gast und geht nach acht Minuten in Führung: Simon erobert im Mittelfeld den Ball gegen Jeyenthira, Schwerbrock passt auf links, wo Thannheiser das Laufduell gegen Lemmer gewinnt und mit einem Querpass Durkalic bedient. Der muss den Ball nur noch über die Linie drücken. Die Sendener protestieren vergebens: Thannheiser soll im Abseits gestanden haben.

Das 2:0 acht Minuten später ist eine Kopie des ersten Tores: Thannheiser über links, flache Hereingabe auf Durkalic, und der muss für sein 13. Saisontor wieder nur den Fuß hinhalten. Dieses Mal beklagen die Gäste, dass Simon bei der Balleroberung – erneut gegen Jeyenthira – ein Foul begeht.

Nach 19 Minuten macht der WSC mit dem 3:0 alles klar. Durkalic setzt sich nach einem Einwurf von Winter auf der rechten Seite durch, flankt scharf nach innen, wo Necati Bacak am hinteren Pfosten ebenfalls nur noch den Fuß in die Flugbahn des Balles halten muss.

Thannheiser (28.), Durkalic (29.) und Bacak (34.) haben anschließend Chancen zum 4:0, doch erst Joel Simon ist nach 39 Minuten erfolgreich. Nach einer Ecke von Schwerbrock setzt Durkalic nach. Lemmer will den Ball aus der Gefahrenzone schlagen, trifft dabei aber nur Wernes Sechser, der ihn zwei Meter vor der Torlinie bedrängt.

Noch vor der Pause hat der WSC eine Dreifach-Chance, doch Keeper Reher rettet mit einer Energieleistung zweimal gegen Bacak sowie gegen Thannheiser. Pech für Durkalic: Der Mann der ersten Halbzeit holt sich bei einem Sprint ins Seitenaus eine Leistenverletzung und muss noch vor der Pause raus.

Auch nach dem Seitenwechsel findet der VfL Senden kaum statt. Als Bömelburg gegen Thannheiser die Notbremse zieht (61.) trifft Marc Schwerbrock mit dem fälligen Elfmeter zum 5:0. Danach rettet Reher gegen Bacak (67.) und Seifert (68.), dann trifft Thannheiser mit einem Schlenzer aus 25 Metern an die Unterkante der Latte und Bacak im Nachsetzen ins Tor, doch das nach Meinung von Schiri Fink (Lüdinghausen) aus einer Abseitsposition heraus (69.).

Senden schmeichelt inzwischen das 5:0, der Gast stolpert von einer Verlegenheit in die nächste. So führt ein verunglückter Querpass in der eigenen Hälfte zum 6:0. Bacak erläuft sich den Ball, marschiert auf Reher zu und verwandelt sicher (73.).

Der VfL schafft es dann tatsächlich noch einmal vor das Werner Tor, doch Michael Rockel klärt vor Patrick Froning (89.).

Werner SC: Rockel – Schöpper, H. Saado, Heese – Simon – Seifert (78. J. Saado), Schwerbrock, Thannheiser, Winter – Bacak (78. Nowak), Durkalic (43. Wintjes)

Tore: 1:0 (8.) Durkalic, 2:0 (16.) Durkalic, 3:0 (19.) Bacak, 4:0 (39.) Simon, 5:0 (61.) Foulelfmeter Schwerbrock, 6:0 (73.) Bacak

Bes. Vork.: Gelb-Rot Bömelburg (VfL) nach Foul (60.) - gu

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