Werner SC trennt sich von Tayfun Basyigit

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Tayfun Basyigit

[UPDATE] WERNE - Kurz vor den 4. offenen Werner Hallenstadtmeisterschaften Ende Dezember vermeldete der ambitionierte Bezirksligist Werner SC die Verpflichtung von Offensivspieler Tayfun Basyigit. Drei Hallenturniere später trennen sich nun wieder die Wege zwischen dem bis Ende November vergangenen Jahres als Spielertrainer beim B-Ligisten TIU Rünthe entlassenen Basyigit und dem Sport Club.

Am Montagabend hatte WSC-Trainer Kurtulus Öztürk das direkte Gespräch mit dem Spieler gesucht und ihm mitgeteilt, dass er nicht mehr mit ihm planen würde.

„Es gab ein paar Dinge, die passten nicht so. Mir persönlich tut es sehr leid, weil er eine Verstärkung für uns gewesen wäre. Aber das sind nicht alleine die Dinge, die zählen“, begründete Öztürk den Schritt und sprach von „Verfehlungen“, die nichts in der Öffentlichkeit zu suchen hätten.

Eigentlich sei Basyigit als weitere Option im Offensivbereich eingeplant gewesen und auch das Verhältnis von Basyigit zu seinen neuen Teamkameraden sei gut gewesen.

„Ich bin sehr enttäuscht. Für die Trennung habe ich keinen richtigen Grund erfahren. Ich hätte unheimlich gerne beim WSC gespielt. Und ich wäre auch nicht nach Werne gegangen, wenn dort nicht ‘Kutte’ (Spitzname von Kurtulus Öztürk, Anm. d. Red.) Trainer gewesen wäre“, sagte Basyigit. So hätte er u.a. beim Bezirksliga-Rivalen SV Langschede abgesagt.

Problematisch scheint nun für den Spieler zu werden, dass er im Winter sich bereits einem Verein angeschlossen hat. „Tayfun kam ablösefrei und kann natürlich auch ablösefrei gehen. Aber es sieht nicht gut aus, dass er in der Rückrunde irgendwo anders spielen kann“, sagt Öztürk.

Vereinswechsel geht nur als Vertragsamateur

Das bestätigt Thomas Bernden, der beim Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen für die Amateurfußballer und damit auch für deren Wechselmodalitäten zuständig ist. Da sich Basyigit nicht bis zum 31. Dezember abgemeldet hat, kann er auch nicht mehr bis zum 31. Januar als Amateurfußballer bei einem anderen Verein spielen.

„Das geht jetzt nur noch als Vertragsamateur bis zum Ende der Saison. Aber da ist er ja dann ein Mini-Jobber und damit greift dann auch für diesen Spieler und einem möglichen neuen Verein der Mindestlohn von 8,50 Euro“, führt Berndsen weiter aus.

Basyigit kann es nicht fassen, dass er nun in der Rückrunde vermutlich nicht mehr spielen darf: „Da wird mir die schönste Nebensache der Welt weggenommen. Das steht keinem Verein zu“, sagt er zu seiner drohenden Zwangspause. - fraz

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