Beim WSC wird auch fleißig auch nach unten rotiert

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Wieder ohne Gegentor: Die Werner mit (von links) Rohlmann, Keeper Vorwick, Schnee, Simon (verdeckt) und Hisham Saado gegen Plattfaut, Metin und Morsel (am zweiten Pfosten).

WERNE -  Da staunten einige Zuschauer beim Bezirksliga-Derby zwischen dem FC Overberge und dem Werner SC (0:3) nicht schlecht.

Gut 15 Minuten waren gespielt, da spazierten mit Dennis Seifert, Oliver Winter und Janis Leenders drei potenzielle Startelf-Kicker aus dem Werner Kader in Richtung Bank, klatschten die Kollegen ab und ließen sich nieder. Getuschel in der Overberger Ecke: „Luxusproblem“ war zu hören und „...schwer, die alle bei Laune zu halten.“

„Stimmt nicht“, sagt WSC-Trainer Kurtulus Öztürk, „die Jungs haben kein Problem damit, wenn man es nur alles begründet. Es kann immer jemand anders treffen. Und das ist ja keine Bestrafung.“ Öztürk und die Verantwortlichen des WSC hatten den Konkurrenzkampf im Winter noch durch die Verpflichtungen von Julian Rohlmann und Dominik Giffey angeheizt. Beide standen am Sonntag an der Hansastraße in der Starelf – als echte Verstärkungen.

Das Trio Seifert-Winter-Leenders war übrigens aus Cappenberg nachgereist. Am Kohuesholz hatte die Reserve mit 3:1 gewonnen und die Tabellenführung in der Kreisliga B (LH) gefestigt vor hartnäckigen Verfolgern aus Selm und Nordkirchen.

Insgesamt acht Leute aus dem erweiterten Bezirksliga-Kader standen gegen die GSC-Zweite auf dem Platz: Neben den drei Genannten auch Eisenbach, Eichhorst, Telg-mann, Klimecki und Bartsch – Spielpraxis sammeln eben. Das traf auch auf zwei Spieler zu, die später in Overberge auftauchten: „Oli Winter hat aus beruflichen Gründen keine vernünftige Vorbereitung gespielt, Dennis Seifert zuletzt auch zehn Tage nicht trainiert“, nennt Öztürk plausible Gründe – und lobt gleich Janis Leenders, denn: „Der hat eine super Reaktion gezeigt, in Cappenberg 90 Minuten Vollgas gegeben und hatte – als er eingewechselt wurde – auch in Overberge gute Aktionen.“

Möglich, dass Leenders am kommenden Sonntag bereits wieder in der Startelf steht – auf der Sechs, denn Joel Simon sitzt gegen Scharnhorst seine fünfte Gelbe Karte ab. Oder auch Dennis Seifert mag es in die Startelf spülen – für Leon Heese, der die Simon-Position übernehmen könnte. Oder, oder, oder...

„Wir haben eben viele Möglichkeiten“, sagt Öztürk, der ab der kommenden Woche auch bei den Torhütern die eine oder andere Entscheidung mehr begründen muss. Denn Torhüter Michael Rockel kehrt nach seinem Rippenbruch aus dem Testspiel gegen den SC Husen-Kurl in das Mannschaftstraining zurück. Am Sonntag spielten Luca Wiegel in der Zweiten, Sebastian Vorwick hatte einen starken Auftritt in der „Ersten“. Und Chuck Germino ist schließlich auch noch da... - gu

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