WSC gegen FCO 2:2 – Wichtige Siege für Oberaden und TuRa

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Marcel Eichhorst, hier gegen Metin, stand gestern als Außenverteidiger in der Startelf des Werner SC.

WERNE - 60 Sekunden trennen den Bezirkslligisten Werner SC vom Ende der kleinen Negativserie mit zuletzt vier Spielen ohne Sieg, da packt Lukas Manka den Hammer aus. Aus 20 Metern trifft der Torjäger des FC Overberge zum 2:2 in den Winkel – und das nach mehr als 20-minütiger Unterzahl. Zudem holten der

Bezirksliga 8: Werner SC – FC Overberge 2.2 (1:1). Bitter für den Sport Club, erfreulich für den FCO. Der bleibt in der Bezirksliga (8) im sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage und nimmt Platz vier ins Visier.

Schon in der ersten Minute trifft Lukas Manka für den Gast den Pfosten, neun Minuten später rettet Vorwick gegen Tim Eckelt. Danach bekommt der WSC mehr Zugriff auf das Spiel – und geht in Führung. Marc Schwerbrock flankt von links, Kai Wintjes steht am „langen“ Pfosten und schiebt den Ball über die Linie. Nur eine Minute später köpft Moritz Manka nach einem Eckball mit Wucht auf das WSC-Tor, doch Vorwick pariert glänzend.

Nach 34 Minuten muss das 2:0 fallen, als Schwerbrock auf halblinks einen langen Pass auf Thannheiser spielt, doch Keeper Hendrik Gümüser verkürzt geschickt den Winkel. So fällt kurz darauf der Ausgleich. Nach einer Ecke bekommt der FCO die zweite Chance, Moritz Manka lupft den Ball nach Zuspiel von Christian Tobio Lemos ins Netz (39.).

Schrecksunde kurz vor der Pause: Schöpper und Metin knallen mit den Köpfen zusammen. Der FCO-Stürmer macht weiter, Schöpper bleibt mit Brummschädel draußen. Das verhilft Hisham Saado zum Comeback nach langer Verletzungspause.

Nach der Pause wird die Partie rustikaler – vor allem, weil Schiri Özdemir (Dortmund) einen ganz schwachen Tag erwischt und keine Linie hat. Beispiel: Zunächst verschont er Leenders, der für ein Nachtreten knallrot sehen muss, dann schickt er Moritz Manka vom FCO für ein harmloses Vergehen mit Gelb-Rot vom Platz (70.).

Kurz zuvor fällt das 2:1 für den WSC: Moritz Manka und Ahmet Aktas behindern sich bei der Kopfballabwehr nach einem Freistoß von Saado gegenseitig, Thannheiser fällt die Kugel vor die Füße. Er verzögert geschickt und lässt Gümüser keine Chance.

Der WSC ist nun dominant und hat durch Durkalic das 3:1 auf dem Fuß, doch nach Zuspiel von Thannheiser schießt er aus zehn Metern sogar hoch über den Ballfangzaun. Als Marc Schwerbrock in der 90. Minute durch den Overberger Strafraum tanzt und Gümüser dies erst mit einer humorlosen Grätsche beendet, zeigt Özdemir nicht auf den Punkt. So bekommt der FCO noch seine Chance – und nutzt sie.

WSC: Vorwick – Schnee, Seifert, Schöpper (46. Saado), Vorwick – Leenders (69. Eisenbach), Simon, Schwerbrock, Wintjes – Thannheiser (84. Nowak), Durkalic

FCO: H. Gümüser – Akbulut (61. Osmanski), Aktas, C. Tobio Lemos, O. Tobio Lemos, L. Manka, M. Manka, Göke, Walter (77. Berndt), Metin (89. Wulf)

Tore: 1:0 (24.) Wintjes, 1:1 (39.) M. Manka, 2:1 (64.) Thannheiser, 2:2 (90.+3) L. Manka – Bes. Vork.: Gelb-Rot Moritz Manka (70.) - gu

SuS Oberaden – SV Langschede 1:0 (1:0). Der SuS Oberaden hat sich drei wichtigen Punkte im Abstiegskampf gesichert. Durch die Siege der Konkurrenten bleibt die Situation für die Elf von Trainer Bernd Schawohl aber weiterhin gefährlich.

Während Oberaden zwar keine glanzvolle, aber sehr solide Vorstellung bot, zeigte sich der Gast aus Langschede vollkommen ideenlos. Dass die Gäste bis zum Schlusspfiff noch im Meisterschaftsrennen waren, war ihrem Spiel nicht anzumerken.

Bernd Schawohl war mit seiner Mannschaft hochzufrieden. „Taktisch haben wir das heute genauso umgesetzt, wie wir es uns vorgenommen hatten.“

Die erste Viertelstunde gehörte den Gästen. Das Spiel fand zu diesem Zeitpunkt fast ausschließlich in der Oberadener Hälfte statt. Doch bereits so früh deutete sich an, dass es auf dem vom Regen rutschig gewordenen Kunstrasenplatz schwierig werden würde, Torchancen herauszuspielen.

In der 15. Minute bekam der SuS seinen ersten Eckball. Langschede schaffte es nicht, den Ball zu klären und verlor zudem noch die Ordnung. Günes legte auf den völlig Freistehenden Andreas Rumpf und der traf zum 1:0.

Der Treffer verhalf der Römerberg-Elf zu mehr Sicherheit. Die Spielanteile waren nun gleichermaßen verteilt. Langeschede Spiel blieb ungenau, so dass die gut gestaffelte Oberadener Hintermannschaft meist problemlos klärte. Torchancen der Gäste waren Zufallsprodukte.

Auch nach dem Wechsel änderet sich daran nichts Langeschede blieb harmlos. Die besseren Möglichkeiten hatten sogar die Gastgeber, die sich auf Konter über die schnellen Ofensivleute beschränkten. In der 56. Minute verpasste Andreas Rumpf knapp, kurz darauf vergab Lindner (60.). Der SV Langschede ließ jegliches Aufbäume vermissen. Lediglich über Standardsituation hatten die Gäste nennenswerte Szenen. In der 68. Minute köpfte Senning nach einem Eckstoß knapp vorbei. vier Minuten vor Schluss fiel der Ball nach einem Gnatkowski-Freistoß auf die Latte.

SuS: Kellermann – Orhan, kirschberg, Saado (61. Klai), Rumpf, Yilmaz, Weihrich, Lindner, Schmidt, Günes, Hirsch

Tor: 1:0 (15.) Rumpf  tm

TuRa Bergkamen – TSC Eintracht Dortmund 1:0 (1:0). Seit dem 15. Dezember 2013 hat der FC TuRa in der Bezirksliga (8) kein Spiel mehr gewonnen; damals gewannen die Bergkamener mit 3:1 gegen den Königsborner SV. Diese Leidenszeit ist vorbei, denn die Mannschaft von Andreas Bolst feierte einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf.

Allerdings gewann auch die Konkurrenz aus Oberaden und Scharnhorst, und Kaiserau holte einen Teilerfolg gegen Senden, so dass die Rot-Weißen mit 35 Punkten weiter ein Zwei-Punkte-Polster zu Alemannia Scharnhorst auf dem ersten Abstiegsplatz haben..

Die ersten Spielminuten gehörten klar den Gastgebern, die mit aggressivem Pressing die Eintracht immer wieder zu Ballverlusten zwangen. Die erste Duftmarke setzte Matthias Hiltawski mit einem Freistoß aus 25 Metern ab, den Torwart Siegl zur Ecke lenkte (13.). Nur drei Minuten später war es wieder ein Freistoß, der die Gäste vor Probleme stellte. Aus gut 30 Meter Torentfernung hämmerte Torjäger Engin Duman den Ball unhaltbar aus mittlerer Postion zum Tor des Tages ins rechte Eck (16.).

Danach schaltete TuRa einen Gang zurück, doch die Eintracht blieb weiter unauffällig. Dennoch wagten sich die Bergkamener erst kurz vor dem Halbzeitpfiff noch einmal vor das Gästetor. Nach einem langen Abschlag von Sebastian Treppe auf Engin Duman verzog dieser aus guter Postion nur knapp (42.).

Nach der Pause wurden diedie Gäste ein bisschen aktiver. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Jan Verhoeven aus kurzer Distanz (55.). In der Folge wurde das Spiel immer schwächer, viele Fehler auf beiden Seiten waren dabei die Folg. Zudem wurde das Spiel nach einem Zusammenprall zwischen TuRas Engin Duman und Eintracht-Torwart Siegl für mehrere Minuten unterbrochen. Engin Duman musste mit einem geschwollenem Knie ausgewechselt werden. In den letzten Minuten verteidigte TuRa mit allen Mitteln. „Der erste Schritt ist gemacht, wir haben vieles umgesetzt, was wir besprochen hatten“, sagte TuRa- Trainer Andreas Bolst.

TuRa Bergkamen: Treppe – Grass, Torka, Fluder, C. Freyemuth, Braun, Berndt, Penkalla (55. Ayyildiz), M. Hennig (70. Ehlenberger), Hiltawski, E. Duman (78. Kula)

Tore: 1:0 (16.) Duman  sep

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