Staffeltag Bezirksliga 8: Auch der Zweite hat Chancen

Vertraten ihre Vereine beim Bezirksliga-Staffeltag (von links): Jens Kalpein und Rüdiger Vester (beide TuS Ascheberg), Wolfgang Grothaus und H.G. Siegmund (beide FC TuRa Bergkamen), Heinz Wenzel und Oliver Fliegner (beide SuS Oberaden), Markus Lücke und Frank Schmidt (beide FC Overberge), Stefan Möller (Werner SC).

WERNE/BERGKAMEN - Nicht einmal eine Stunde benötigte Staffelleiter Lothar König am Dienstagabend beim Staffeltag der Bezirksliga 8, um seinen „Schützlingen“ alles Wissenswerte nahe zu bringen. Bis auf eine Abordnung von Neuling TuS Hannibal waren alle Klubs der Einladung des Ligabosses gefolgt.

Dabei stand Meister und damit Ausrichter SC Husen-Kurl nicht nur wegen der errungenen Meisterschaft im Mittelpunkt des Geschehens – nein, der Dortmunder Vorortverein stellte im abgelaufenen Spieljahr auch als fairstes Team der Liga.

Zahl der Platzverweise ist rückläufig

Bei 68 Gelben Karten, jedoch ohne Roten bzw. Gelb/Roten Karton schnitt der SC auch auf diesem Sektor am Besten ab. Lothar König überreichte folgerichtig den Verantwortlichen der Meisterelf nicht nur die Meisterschaftsurkunde, sondern auch den Fairnesspokal – dotiert mit einer Prämie von 250- Euro von Westlotto. „Wir wollen uns im nächsten Jahr in dieser Konstellation nicht wieder sehen, auch wenn wir uns in der Bezirksliga 8 wohl gefühlt haben“, schmunzelte Andreas Edelstein, Vorsitzender des Meistervereins, bei seiner Danksagung

Auf eine wichtige Änderungen wies König dann die Vereinsdelegierten hin: „Ab kommender Spielzeit ziehen fünf Gelbe Karten automatisch eine Sperre von einem Spieltag nach sich. Zu beachten ist dabei, dass sich die Sperre nur auf die Liga bezieht, in der der Akteur gespielt hat. Wenn also zum Beispiel ein Spieler vier Gelbe Karten bei Einsätzen in der Ersten Mannschaft kassiert hat, dann anschließend bei einem Einsatz in der Reserve eine weitere Gelbe Karte sieht, ist er in diesem Falle nicht gesperrt, weil die Gelben Karten in unterschiedlichen Klassen ausgesprochen wurden“, erklärte Lothar König.

„Insgesamt acht Verfahren mussten wir in der abgelaufenen Spielzeit vor der Spruchkammer verhandeln“, darauf wies Dirk Dunschen in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Bezirksspruchkammer 5 hin. „Ich kann mich nicht beklagen“, so Dunschen weiter.

Ansonsten zeigte sich Lothar König zufrieden mit dem Saisonverlauf: „Wir hatten keine Spielausfälle. Auch die Anzahl an Platzverweisen, Roten bzw. Gelb/Roten Karten ist zurückgegangen“, merkte der Dortmunder abschließend an.

Die Auf- und Abstiegsregelung: Die drei Tabellenletzten steigen am Saisonende 2014/2015 in der Bezirksliga 8 in die jeweiligen A-Kreisligen ab, während der Meister in die Landesliga aufsteigt.

Für den Fall, dass in den vier westfälischen Landesligen insgesamt keine 64 Klubs zusammenkommen, haben auch die Tabellenzweiten der 12 Bezirksligen noch die Chance, via Relegationsrunde den Sprung in die Landesliga zu schaffen, eben um die Zahl 64 zu erreichen. - red

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare