Oliver Winter findet sein Startelf-Debüt nur „geil“

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Oliver Winter

WERNE -  Seine Geduld hat sich ausgezahlt. Oliver Winter gab erst am 11. Spieltag beim Bezirksliga-Spitzenreiter Werner SC beim glanzlosen 2:0 (1:0)-Erfolg über das Schlusslicht SuS Oberaden sein Startelf-Debüt.

Und der 26-Jährige avancierte am Freitagabend auf dem Nebenplatz des Römerbergstadions gleich mit einem Tor und einer Vorlage zum Matchwinner für das Team von Trainer Kurtulus Öztürk. „Geil. Was will man mehr?“, sagte der Angreifer nach seiner Auswechslung in der 88. Minute und strahlte über das ganze Gesicht.

Beim Führungstreffer kurz vor der Pause profitierte Vorlagengeber Chris Thannheiser von einem Ballverlust durch Yassin Klai am eigenen Strafraum, die Hereingabe drückte Winter aus kurzer Distanz über die Linie.

Zuverlässig auf vielen Positionen

„Ich bin sehr glücklich, dass Oliver bei uns ist. Er ist ein Arbeiter für die Mannschaft. Er hat ja schon drei oder vier verschiedene Positionen gespielt und ist dabei immer zuverlässig“, sagt Öztürk über den Rückkehrer, der in der vergangenen Saison noch für den Bezirksliga-Absteiger VfL Kamen auflief.

„Es ist ja bisher blöd für ihn gelaufen. Gegen Senden zum Saisonstart sollte er in der Startelf stehen. Aber da war er beruflich verhindert und danach lief es ja gut in der Mannschaft, so dass ich nichts ändern musste“, erklärt Öztürk.

Beim 2:0 kurz nach der Pause gab es in der Co-Produktion der beiden Offensivspieler einen Rollentausch. Diesmal legte Winter im Zentrum stehend für Thannheiser auf, der mit einem Lupfer SuS-Keeper Kai Zenga überwand.

Dass Winter immer wieder daran gearbeitet hat, ins Team zu rücken, sei ebenfalls positiv. „Es spricht für ihn, dass er den Kopf nicht in den Sand steckt. Und wenn ich ihn, wie im Spitzenspiel gegen Wethmar, in einer wichtige Phase gebracht habe, dann hat er auch einen Schub gebracht“, stellt Öztürk den Ehrgeiz des Allrounders heraus, der auch schon einmal in der Dreierkette auflief.

Mit Blick auf die nächsten beiden Gegner wird der Werner SC aber nicht so wie am vergangenen Freitag auf Sparflamme zum Erfolg kommen. „Wir haben auch nur das Nötigste getan“, sah Öztürk einen durchwachsenen Auftritt seines Teams gegen einen aufopferungsvoll kämpfendes Schlusslicht.

Denn da geht es zunächst gegen Kemminghausen und danach gegen den TuS Hannibal. Da die beiden Verfolger gestern gegeneinander spielten, bot sich der spielfreie Sonntag für Kurtulus Öztürk für eine Spielbeobachtung an, während seine Spieler das freie Wochenende für einen ausgiebigen Rummel-Bummel auf Sim Jü nutzten. - fraz

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