WSC glanzlos zu drei Punkten beim Schlusslicht Oberaden

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Chris Thannheiser (links) vom Werner SC enteilt hier seinem Gegenspieler, Oberadens Co-Trainer Michael Steinhofer. Thannheiser war mit einer Torvorlage und einem Treffer genau wie Sturmpartner Oliver Winter Spieler des Abends.

BERGKAMEN -  Der Bezirksliga-Spitzenreiter Werner SC hat am Freitagabend durch einen glanzlosen, aber verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg beim Schlusslicht SuS Oberaden die Tabellenführung über das Sim Jü-Wochenende ausgebaut und bleibt auch nach den weiteren Partien des 11. Spieltages am Sonntag weiter ganz vorne.

Spieler des Tages waren dabei dem Team von Gäste-Trainer Kurtulus Öztürk Oliver Winter bei seinem Startelf-Debüt in der Meisterschaft und Chris Thannheiser jeweils mit einem Tor und einer Vorlage. Es war lange Zeit eine Geduldsspiel für die Gäste. Ein Tor durch Winter, als Durkalic im Abseits gestanden haben soll (10.), war für lange Zeit die einzige Chance.

Oberaden stand gut um den 42-jährigen Abwehrchef Lars Kirschberg in der Defensive, nahm die Zweikämpfe an und ließ den Sport Club nicht zur Entfaltung kommen. Gleichzeitig spielte das Team von Bernd Schawohl auch nach vorne, ohne allerdings das Tor von Ersatzkeeper Sebastian Vorwick (der vertrat Stammkeeper Michael Rockel) in Gefahr zu bringen.

Oberadener Fehler sorgt für die Führung

Neben Vorwick waren Oliver Winter im Angriff für Bacak, Marius Nowak im Zentrum der Dreierkette für Hisham Saado und Kai Wintjes für Janis Leenders in die Startelf gerückt.

Nach 34 Minuten ging es nach dem unwiderstehlichen Sololauf von Marc Schwerbrock ganz schnell, doch nach dem Anspiel in Spitze scheiterte Chris Thannheiser freistehend an SuS-Keeper Kai Senga und sein zweiter Ball per Kopf wurde durch Triller von der Linie geschlagen.

Als alle schon von einem 0:0 zur Pause ausgingen, sorgte Senga mit einem riskanten Abwurf für einen WSC-Angriff, den später noch Yassin Klai hätte unterbinden können. Doch er spielte Thannheiser am eigenen Strafraum den Ball in die Füße. Der 24-Jährige ging zur Grundlinie, passte scharf vor das Tor, wo Oliver Winter am „zweiten Pfosten“ nur noch den Fuß hinhalten brauchte (42.). „Das sind die individuellen Fehler, die uns immer wieder das Genick brechen“, sagte SuS-Trainer Bernd Schawohl zu der Schlüsselszene. „Aber ich bin trotz der Niederlage stolz auf die Truppe, die gekämpft hat und fußballerisch mitgehalten hat.“

Kurz nach der Pause war die Partie nach dem 2:0 der Gäste früh entschieden (53.). Durkalic spielte im Fallen den Ball nach vorne, Winter legte diesmal auf Thannheiser ab und dessen Lupfer fand diesmal den Weg ins Tor.

Schwerbrock und Sarac auf der Gegenseite ebenfalls per Freistoß hatten noch die einzigen beiden Gelegenheiten, zudem sah Oberadens Triller im Spiel eins nach seiner Sperre erneut eine Ampelkarte (71.).

„Das war 90 Minuten lang kein gutes Spiel von uns. Was mir nicht gefallen hat, war, dass wir nach dem 2:0 nur noch mit langen Bällen agiert haben. Aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagte WSC-Trainer Kurtulus Öztürk.

SuS: Senga – Triller, Holtze, Kirschberg, Orhan, Steinhofer, Kaz, Siedlarek (72. Schulz), Klai, Sarac, Yilmaz (74. Wandl)

WSC: Vorwick – Schöpper, Nowak, Heese – Wintjes, Simon, Seifert – Schwerbrock, Thannheiser (88. Jücker) – Durkalic (79. Fuhrmann), Winter (88. Eisenbach)

Tore: 0:1 (42.) Winter, 0:2 (53.) Thannheiser

Bes. Vork.: Ampelkarte für Triller wegen wiederholtem Foulspiels (SuS, 71.) -  fraz

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