Gebhardt will Ex-Verein WSC erste Niederlage zufügen

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Thomas Gebhardt kehrt am Sonntag mit dem FC Nordkirchen zum Werner SC und an seine alter Wirkungsstätte im Sportzentrum Lindert zurück.

WERNE - Am Sonntag wird Torhüter Thomas Gebhardt mit dem Bezirksligisten FC Nordkirchen zu seinem früheren Verein Werner SC zurückkehren, den er im Sommer verlassen hat.

Die 29-jährige Führungskraft in einem Großhandeslunternehmen freut sich auf das Wiedersehen mit vielen Weggefährten, wie er im Gespräch mit Rank Zöllner verriet – und der Werner prognostiziert dem bislang ungeschlagenen Spitzenreiter die erste Saisonniederlage.

Sie kehren am Sonntag erstmals sportlich zum Werner SC und zu ihrer alten Wirkungsstätte zurück. Ist das ein besonderes Spiel?

Thomas Gebhardt: Ja, auf jeden Fall. Es ist besonders, weil ich meine ersten beiden Seniorenjahre beim Werner SC verbracht habe und auch die zweite Zeit war sehr emotional. Als ich in der Winterpause vor anderthalb Jahren kam haben wir erfolgreich den Abstiegskampf bestanden und am letzten Spieltag noch den Klassenerhalt geschafft. Und dann noch die erfolgreiche letzte Saison mit Platz drei, womit keiner gerechnet hat.

Wie bewerten Sie die Entwicklung des WSC?

Gebhardt: Das hat sich ja schon in der Vorsaison angedeutet. Es geht stetig bergauf und hat noch einmal den Kader verbreitert. In dieser Saison ist die Mannschaft noch ungeschlagen. Glückwunsch kann man da nur sagen.

Wären Sie gerne noch ein Teil dieses Teams und dieser Entwicklung?

Gebhardt: Gute Frage. Auf Grund der Kameradschaft und der vielen Freunde, die ich noch in der Mannschaft gewonnen habe und mit denen ich oft noch am Wochenende etwas unternehme, sicherlich. Aber ich bin zufrieden in Nordkirchen. Ich bin hier super aufgenommen worden und die Mannschaft ist top und homogen. Ein paar Jungs kannte ich schon von den Duellen aus der Vergangenheit und die Neuzugänge aus Lünen waren ja keine Unbekannten für mich.

Wie sieht es aktuell bei Ihrem neuen Verein aus?

Gebhardt: Leider ist unser Kader ein bisschen klein, da können wir Verletzungen und Ausfälle nicht so gut kompensieren. Wir gehören aber unter die ersten Vier der Liga.

Was erwarten Sie für ein Spiel?

Gebhardt: Am Sonntag wird Werne die erste Niederlage gegen uns einstecken müssen. Wir gewinnen 1:0, na klar zu Null. Es wird eine spielerisch gute Partie, in der es auch zwischenzeitlich zur Sache gehen wird. Wir haben noch vom letzten Sonntag nach der 2:5-Heimniederlage gegen Hannibal etwas gutzumachen. Wobei auch noch ein bisschen in Frage steht, ob ich spielen kann. Ich habe in den letzten drei Wochen nach meiner Fußprellung aussetzen müssen. Ich hoffe aber, dass mein Fuß hält und ich unter der Woche vernünftig trainieren kann. Dann gehe ich davon aus, dass ich spiele.

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