Werner SC macht Schritt nach vorn

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Youssef Saado (links) war der Pechvogel der Saison beim Werner SC. Er hatte ganz oft mit Verletzungen zu kämpfen.

Werne - Platz drei in der Vorsaison, Platz drei in der aktuellen Spielzeit – was sich nach Stagnation auf hohem Niveau anhört, lässt sich beim Blick auf die Punkteausbeute aus den vergangenen beiden Spielzeiten beim Werner SC als Schritt nach vorne bezeichnen.

57 Punkte holte das Team von Trainer Kurtulus Öztürk zum Ende der Spielzeit 13/14 in 32 Spielen (damals spielten 17 Mannschaften in der Bezirksliga 8), in diesem Jahr waren es 64 in 30 Spielen.

„Definitiv haben wir uns verbessert. Wir haben bis zum letzten Spieltag um eine Entscheidung mitgespielt“, stellt WSC-Trainer Kurtulus Öztürk heraus.

Mit seiner Punkteausbeute ist der Sport Club zudem der beste Drittplatzierte aller Bezirksligisten in Westfalen. Auch wenn zum Abschluss der Spielzeit eine 1:2-Niederlage – es war erst die vierte in der gesamten Saison – beim FC TuRa und das Verpassen von Platz zwei und der Teilnahme an der Landesliga-Aufstiegsrunde feststand, so war der WSC-Fußballchef Thomas Overmann nach der ersten Enttäuschung doch stolz auf sein Team. „Mit dem Saisonverlauf können wir mehr als zufrieden sein“, sagte er.

Lange Zeit lieferte sich der Werner SC mit dem späteren Meister VfL Kemminghausen und dem Vize-Titelträger Westfalia Wethmar einen Titelkampf auf Augenhöhe, doch am Ende fehlte die Konstanz. Zwar ist der Werner SC das heimstärkste Team und stellt auch mit Daniel Durkalic (25 Tore) den Torschützenkönig.

Doch der traf in allen zehn Duellen im Vergleich mit den besten sechs Teams (zu denen der WSC auch gehört) nur einmal gegen Ascheberg. „Das waren aber auch alles ganz enge Spiele. Daniel hat eine ganz starke Saison gespielt“, findet Öztürk lobende Worte für seinen besten Angreifer, der zudem mit einem großen läuferischen Pensum glänzte.

Und letztlich hat der Sport Club auswärts mit 26 Zählern viel weniger als die Konkurrenten Kemminghausen (32) und Wethmar (35) geholt.

Zudem waren auf über die gesamte Saison trotz des breiten Kaders die zahlreichen Ausfälle wie etwa von Bastian Schöpper (aus beruflichen Gründen) und Youssef Saado wegen zahlreicher Verletzungen nicht zu kompensieren, zumal auch weitere Spieler wie Daniel Durkalic, Hisham Saado, Oliver Winter und Janis Leenders über mehrere Wochen ausfielen. „Wir haben zwar acht Neuzugänge, aber wir kommen auch auf etwa acht Abgänge im Laufe der Saison“, rechnet Öztürk durch.

Wenn es am Donnerstag, 9. Juli, mit der Vorbereitung in die neue Saison wieder los geht, soll der Kader gut genug besetzt sein, um wieder ganz oben mitzuspielen – möglichst mit Happy End. - fraz

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