WSC schafft den höchsten Sieg unter Trainer Öztürk und klettert

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WSC-Trainer Kurtuslus Özürk – hier mit Yasin Yilmaz (l.) und Youssef Saado – findet im Moment die richtige Ansprache für seine seit nun sieben Spielen ungeschlagenen Kicker.

Werne - Mit einem Ausrufezeichen hat sich der Werner SC in die Spitzengruppe der Bezirksliga 8 vorgeschossen. Der 8:1-Heimsieg gegen den hoffnungslos überforderten Aufsteiger VfB Lünen war dabei der höchste in der nun zweieinhalbjährigen Amtszeit von Trainer Kurtulus Öztürk.

„Und das Erkan Baslarli fünf Tore macht... Genau dafür holt man ja einen Torjäger“, sagt der WSC-Coach. Der Angreifer, der zu Saisonbeginn vom Landesligisten Hammer SpVg II ins Sportzentrum Lindert wechselte, hat sich mit nun zehn Saisontoren nach neun Spielen alleine an die Spitze der Torschützenliste gesetzt, gefolgt u.a. auf Platz zwei durch den WSC-Kapitän Chris Thannheiser. „Dabei ist der eigentlich Mittelfeldspieler. Aber das zeigt, dass er seinen guten Weg aus der Vorsaison fortsetzt“, lobt Öztürk seinen Spielgestalter. „Beide haben 17 von 22 Toren erzielt, legen sich und andere aber auch die Bälle auf. Das ist ganz wichtig“, sagt Öztürk.

Platz drei mit 14 Punkten ist die Folge von sieben Partien ohne Niederlage. „Unsere Tendenz ist steigend. Und die Tabelle lügt nicht“, ist der Coach froh, dass sein Team in die Regionen vorstößt, in denen er sein Team ohnehin vor Saisonbeginn gesehen hat.

Dass der Saisonstart mit den zahlreichen Remis und der Niederlage bei TuS Hannibal am 2. Spieltag so holprig verlief, „habe ich zwar anders erwartet und erhofft“, sagt Öztürk rückblickend, aber: Mittlerweile haben alle Spiele seine Vorstellungen weitgehend verinnerlicht. „Wir haben eine große Flexibilität und können hoch oder tief verteidigen.“

Schokoriegel als Ansporn

Und dass der bislang ungeschlagene (aber immer noch souveräne) Spitzenreiter VfL Senden mit 0:3 beim SC Husen-Kurl seine erste Niederlage hinnehmen musste, wurde bei den Blau-Roten durchaus wohlwollend und interessiert zur Kenntnis genommen. „Wir haben zwar immer noch nicht viel damit zu tun“, sagt Öztürk angesichts von acht Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze. Aber mit dem neuen Selbstbewusstsein und der Serie im Rücken soll auch im Verfolgerduell beim TuS Ascheberg ein weiterer Sieg folgen – und damit würde der Rückstand zumindest nicht weiter anwachsen.

Den Torhunger gegen den VfB Lünen in der zweiten Hälfte hat Öztürk übrigens mit einer Prämie aus der Mannschaft herausgekitzelt. „Wenn ihr mehr als zwei Tore in der zweiten Hälfte schießt, gibt es zur Belohnung einen Schoko-Riegel“, schloss der Trainer seine Halbzeitansprache.

Und im Gegensatz zur Vorwoche gegen den FC Nordkirchen (2:2) nutzte der Sport Club nun seine Möglichkeiten – und die Spieler bekommen am Dienstag zum Training die versprochenen Süßigkeiten.

Mal sehen, mit welchem Versprechen Öztürk sein Team nun für das immer heiß umkämpfte Derby beim TuS Ascheberg anspornen wird...

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