WSC feiert ein Schützenfest – beim 8:1 trifft Baslarli fünffach

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Fünf Tore: Erkan Baslarli

Werne - Durch einen vollkommen verdienten und ungefährdeten 8:1 (4:0)-Sieg ist der Sport Club nun seit sieben Spielen ungeschlagen und springt n der Tabelle vorübergehend auf Rang drei.

Von Luca Wiegel

Zuletzt bemängelte WSC-Coach Kurtulus Öztürk die schwache Chancenverwertung. Dazu hatte er diesmal keinen Grund – vor allem dank Erkan Baslarli.

Der Sport Club ergriff früh die Initiative und belohnte sich bereits in der vierten Spielminute mit dem 1:0 durch Baslarli.

Kurz danach hatte der Gast durch Dennis Anderson seine beste Chance, doch der Angreifer traf nur den Außenpfosten. Nach einer knappen Viertelstunde war der Werner Torjäger wieder zur Stelle – 2:0 (17.). „Wir waren heute überhaupt nicht in den Zweikämpfen und haben es Werne viel zu einfach gemacht“, sagte VfB-Coach Michael Schlein. Damit hatte er absolut recht. Die Gäste aus Lünen luden den Sport Club mit zahlreichen, teils haarsträubenden Fehlern zum Toreschießen ein. So ließ sich Basarli nicht zweimal bitten, als der VfB den Ball nicht geklärt bekam und machte mit dem 3:0 und seinem Hattrick schon früh alles klar (26.).

Giffey muss gegen Ascheberg aussetzen

Doch die Blau-Roten ließen nicht locker und legte vor der Pause durch Kapitän Chris Thannheiser nach einem erneuten Abstimmungsfehler der Lüner Hintermannschaft noch das 4:0 nach.

In Durchgang zwei spielte der WSC das Ganze ohne große Mühe runter. Doch die Einladungen der Gäste nutze der Sport Club weiter dankend aus. Erkan Baslarli hatte sichtlich seinen Spaß an der Begegnung. Per sehenswertem Lupfer traf er nach einer knappen Stunde mit seinem vierten Treffer zum 5:0 (61.).

Wenig später nutzte Anderson seine zweite Chance zum Ehrentreffer – profitierte dabei aber von der nachlassenden Konzentration in der Werner Abwehr (73.). Kurz danach traf der VfB erneut – jedoch ins eigene Netz. So nahm Victor Maly nach einer halbgefährlichen Thannheiser-Flanke den WSC-Stürmern die Arbeit ab und stellte den alten Abstand wieder her. Für den Schlusspunkt sorgte Thannheiser selbst und traf mit dem Schlusspfiff zum 8:1- Endstand.

„Wir haben gespielt wie ein Absteiger. Dann kommt so ein Ergebnis bei heraus“, sagte Schlein. Bei seinem Gegenüber sah die Gemütslage natürlich deutlich anders aus. Öztürk freute sich über die genutzten Torchancen. „Heute gibt’s natürlich wenig zu meckern. Wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen. Wir haben das Spiel von anfang an dominiert. Nach so einem Spiel gibt es nicht viel, was man sagen kann. Alles ist gut“, sagte Öztürk zufrieden. Einziger Wehrmutstropfen für den WSC-Coach war die fünfte gelbe Karte gegen Dominik Giffey, der damit kommende Woche beim Topspiel in Ascheberg fehlt. „Aber damit müssen wir leben“, so der WSC-Coach.

WSC: Rafalski – Schnee (72. Bozkurt), Heese, Giffey, Seifert, Bruland (81. Stöver), Simon, Rohlmann, Thannheiser, Baslarli, Saado (59. Yilmaz) – Tore: 1:0 (4.), 2:0 (17.) 3:0 (26.) alle Baslarli, 4:0 (41.) Thannheiser. 5:0 (61.) Baslarli, 5:1 (73.) Anderson, 6:1 (76.) Baslarli, 7:1 (84.) Eigentor Maly, 8:1 (90.) Thannheiser

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