KSV will Aufholjagd gegen WSC starten – Leifken geht

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Das Hinspiel gegen Königsborn war für den WSC (Spielszene mit Marc Schwerbrock) ein hartes Stück Arbeit. Mit dem Rückspiel wird am 16. Februar die zweie Serie eröffnet.

WERNE - Die Fußballer des Königsborner SV haben den Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga (8) noch lange nicht aufgeben. Um das Ziel zu erreichen, wurde der Gruppengegner des Werner SC und der drei Bergkamener Klubs in der Winterpause noch einmal verstärkt. Derweil hat der aktuelle Trainer des KSV-Abstiegsrivalen seinen Abgang erklärt.

Königsborns sportlicher Leiter, Horst Griesdorn, gab inzwischen folgende fünf Neuzugänge bekannt: Daniel Liwaja (RW Ahlen), Pavel Gosiewski (SKRA Wisma), Oguzhan Yilmaz (BSV Heeren), Mohamed Kurt (ÖSG Victoria Dortmund) sowie Philipp Stahklis aus der eigenen Reserve.

Damit ist das Team von Trainer Klaus Ruhoff für die verbleibenden 15 Punktspiele viel breiter aufgestellt als dies zuvor der Fall war. Allerdings haben sich auch zwei Spieler vom Bahndamm verabschiedet: Torjäger Ricardo Cafaro aus beruflichen Gründen und Torhüter Roman Spielfeld, um beim A-Kreisligisten SG Massen aktiv zu werden.

Positiv für Trainer Ruhoff: Sebastian Schiller befindet sich nach seiner Verletzung seit zwei Wochen wieder im Aufbautraining und steht in Kürze als Alternative wieder zur Verfügung.

Der Königsborner SV hat nach 17 Meisterschaftsspielen lediglich 13 Punkte auf dem Konto. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bereits sieben Punkte. Nachdem die Vorbereitung begonnen hat, haben die Königsborner einen ersten Test gegen den Recklinghäuser A-Kreisligisten TuS Henrichenburg mit 2:1 gewonnen.

Weitere Testspiele – unter anderem gegen Preußen Lünen – folgen, bevor am 16. Februar das „Unternehmen Klassenerhalt“ mit dem Heimspiel gegen den Tabellendritten Werner SC gestartet werden soll. Das Hinspiel hatte der KSV im Lindert recht unglücklich verloren. Janis Leendes hatte für den Sport Club das Siegtor zum 3:2 erst in der Nachspielzeit erzielt

Derweril hat Fabian Leifken, 30-jähriger Spielertrainer des abstiegsbedrohten SC Union Lüdinghausen in der Bezirksliga (8) erklärt, dass er den Klub nach der Saison verlassen wird und zum Sendener Vorortverein SV Bösensell wechselt – obwohl der SVB in der Kreisliga B (Münster) beheimatet ist und mit Lars Müller und Jürgen Heßeler zwei weitere Trainer dort weiterarbeiten.

Für Leifken, der in Bösensell wohnt, sei das Angebot des Vereins schon deshalb verlockend, weil er als Lehrer an einer Gesamtschule in Marl beruflich sehr eingespannt sei. Unter diesen Umständen sei es für ihn auch kein sportlicher Abstieg, sagte der ehemalige Emsdettener Oberligaspieler. Der Zeitfaktor spiele da eine große Rolle. Leifken hatte die Union erst im Verlauf der Hinrunde übernommen, schaffte es aber nicht, mit dem Team den letzten Platz zu verlassen. Erst drei Siege stehen zu Buche. Gegen den Werner SC gab es zum Beispiel eine deutliche 2:7-Niederlage. - gu

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