Guter Start für den WSC

+
Kopfballduell in KÖnigsborn: Joel Simon gewinnt den Ball, Duc Thanh Tran vom KSV gerät ins „Sandwich“ von Daniel Durkalic und Tim Heptner.

WERNE -  „Mit der Punkteausbeute bin ich zufrieden“, meint Kurtulus Öztürk, Trainer des Werner SC, nach dem 1:0-Erfolg (1:0) im ersten Punktspiel des neuen Jahres beim abstiegsbedrohten Königsborner SV. Spielerisch hat der Sport Club, der seinen Platz im Spitzen-Quartett gefestigt hat, allerdings noch Luft nach oben. Das betrifft vor allem das Offensivspiel. Denn im Verlauf der zweiten Halbzeit vergeben die Werner mehr als ein halbes Dutzend bester Gelegenheiten und machen die Begegnung unnötig spannend.

Der WSC startet wie erwartet mit Winterzugang Necati Bacak vorne links und mit A-Junior Leon Heese in der Innenverteidigung für den verletzten Hisham Saado. Königsborn nimmt mit drei Neuzugängen in der Startelf den Abstiegskampf auf.

Das machen die Gastgeber aber zunächst sehr verhalten und sind vornehmlich auf Ballsicherung bedacht. Der WSC hat die erste Gelegenheit in der 10. Minute, doch Joel Simon verfehlt nach Ecke von Schwerbrock mit einem Kopfball das Tor.

Der KSV hat seine einzige Chance vor der Pause in der 26. Minute, als Darius Ruzok an der Strafraumgrenze frei zum Schuss kommt, Torhüter Gebhardt aber reaktionsschnell unten ist und den Ball zur Ecke abwehrt.

Nach 33 Minuten geht der WSC, der die bessere Spielanlage hat, nicht unverdient in Führung. Necati Bacak wird auf der linken Seite eingesetzt. Sein Zuspiel findet Kai Wintjes, der aus etwa 14 Metern flach unten links einschießt – unhaltbar für Keeper Krzyzak.

Auch nach dem Seitenwechsel besitzt der WSC die ersten Chancen. Zunächst düst Durkalic auf der rechten Seite nach einem Einwurf von Thannheiser auf und davon, schießt aber aus spitzem Winkel den Keeper an (53.). Vier Minuten später kommt Durkalic nach einem Solo an der Strafraumgrenze mit links zum Schuss. Der Ball rasiert die Latte.

Und als Schwerbrock nach 64 Minuten über links enteilt, jedoch Durkalic mit seinem Querpass nicht erreicht, ist das zweite Tor überfällig.

So bleiben die Gastgeber im Spiel, erarbeiten sich über Freistöße und Eckbälle ihre Chancen: So zwingt Darius Ruzok Torhüter Gebhardt zu einer Glanztat. Bei dem Freistoß aus 22 Metern taucht der WSC-Keeper wieder reaktionsschnell ab.

Weiter geht’s mit dem Chancenwucher beim WSC: Thannheiser schießt nach Simon-Zuspiel frei vorbei (73.), dann schießt Thannheiser nach einem Konter über Durkalic den Keeper an (82.). Drei Minuten schießt Thannheiser zunächst auf die Fäuste von Krzyzak, dann im Nachschuss in den Fangzaun. Und schließlich verpasst Simon mit einem Kopfball nach Durkalic-Flanke nur um Zentimeter (88.). Pech für Eduard Fuchs. Er trifft mit dem erssten Ballkontakt, steht aber im Abseits (90,+4).

So zittern sich die Werner zum Sieg, zumal der KSV zwischendurch eine weitere Freistoßchance hat. Dieses Mal boxt Gebhardt den Ball beim scharfen Schuss von Darius Ruzok über die Latte (79.).

WSC: Gebhardt – Seifert, Schöpper, Heese, Schnee – Simon – Bacak, Thannheiser, Wintjes, Schwerbrock – Durkalic

Tor: 0:1 (33.) Wintjes - gu

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare