WSC-Aufstiegshoffnung lebt nach 6:4 weiter

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Freudentänzchen mit Marc Schwerbrock: Daniel Durkalic bereitete ein Tor vor, vier weitere Treffer markierte er selbst.

Werne -  Da war dieses Sprintduell vor zwei Wochen in Kemminghausen und der folgende Griff an den Oberschenkel. Alle rechneten fest mit dem Saisonende für Torjäger Daniel Durkalic.

Doch die Verletzung stellt sich als minder schwer heraus. Gut für den Sport Club. Denn beim 6:4 (3:2) gegen den TSC Eintracht Dortmund erzielt Durkalic seine Saisontore 22 bis 25 und wahrt dem Team die Chance auf den zweiten Tabellenplatz.

Der WSC muss gewinnen und startet furios in sein letztes Heimspiel dieser Bezirksliga-Saison: Schwerbrock spielt lang auf Durkalic, dessen hart gespielten Flankenball von rechts verwertet Julian Rohlmann am zweiten Pfosten. Keine 180 Sekunden sind gespielt.

Der Ausgleich nach 13 Minuten fällt überraschend: Eine Freistoßflanke von Cetinkaya köpft Dücker unhaltbar für Michael Rockel ein.

Der WSC hat in der Folge beste Chancen: Rohlmann schießt Torhüter Reichert aus spitzem Winkel die Fäuste heiß und Simon köpft einen Eckball nur um Zentimeter über die Latte. Dann rutscht TSC-Keeper Reichert bei einem Abschlag aus und kickt die Kugel direkt zu Durkalic. Mit 30 Metern Anlauf schiebt der den Ball zum 2:1 ins Netz.

Zehn Minuten später spielt Schnee einen Diagonalball auf Leenders. Dessen Querpass am Keeper vorbei muss Durkalic nur noch zum 3:1 ins leere Tor schieben (30.).

Kurz darauf lupft Leenders den Ball über Reichelt hinweg, aber auch am leeren Tor vorbei. Statt 4:1 heißt es schnell 3:2, denn Giffey foult im eigenen Strafrum Cetinkaya und Podubrinn trifft sicher vom Punkt aus (42.).

Auch in die zweite Halbzeit startet der WSC mit einem schnellen Tor (47.). Dieses Mal rutscht der Gegenspieler von Durkalic weg, der Weg zum 4:2 mit einem Schlenzer ins lange Eck ist frei.

In der Folge besitzen Matti Bartsch und Janis Leenders klare Chancen zum 5:2, doch das erzielt ... Daniel Durkalic. Er drückt den Ball nach einem Freistoß von Schwerbrock über die Torlinie.

Inzwischen ist bekannt, dass dem VfL Kemminghausen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen ist und Mitkonkurrent Wethmar beim Angstgegner in Langschede führt. Liegt’s daran, dass der Sport Club nach etwa 75 Minuten das Spielen fast einstellt? Zunächst trifft Dücker zum 5:3, dann fälscht Giffey einen Schuss von Horschig ins eigene Netz ab.

Es wird eng. Noch ein Gegentor und die Hoffnung auf Platz zwei und die Teilnahme an der Landesliga-Aufstiegsrunde platzt für den WSC noch an diesem Spieltag. Ende gut, alles gut: Seine dritte Großchance nutzt Necati Bacak in der Nachspielzeit zum sechsten Tor.

Werner SC: Rockel – Seifert (63. Bacak), Heese, Giffey, Schnee – Simon – Rohlmann, Schwerbrock, Bartsch (75. Kozlik) – Leenders, Durkalic

Tore: 1:0 (3.) Rohlmann, 1:1 (13. Dücker), 2:1 (20.) Durkalic, 3:1 (30.) Durkalic, 3:2 (42.) Fouelfmeter Podubrinn, 4:2 (47.) Durkalic, 5:2 (62.) Durkalic, 5:3 (78.) Dücker, 5:4 (86.) Eigentor Giffey, 6:4 (90.+1) Bacak

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