WSC-Verletzungspech zur Unzeit

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Chris Thannheiser (l.) und Daniel Durkalic (Mitte) droht nach den Verletzungen in Kemminghausen das Saisonende.

WERNE -  Die Saison dürfte für Chris Thannheiser vom Werner SC gelaufen sein. Die Fußverletzung, die Mitte der ersten Halbzeit zur Auswechslung im Bezirksliga-Spitzenspiel beim VfL Kemminghausen (0:1) führt, entpuppte sich am Abend als Riss eines Außenbandes im linken Knöchel.

Der 25-Jährige wurde noch während des Spiels zur Untersuchung in ein Dortmunder Krankenhaus gefahren. „Der Knöchel ist nicht so dick wie ein Tennis-, sondern wie ein Handball“, meint der ebenfalls verletzte Kollege Jussef Saado.

Dessen Bruder Hisham, der schon nach wenigen Minuten vom Platz muss, hat bei dem Zweikampf mit Güvenates eine Adduktorenverletzung davon getragen. Und die Oberschenkel-Verletzung von Torjäger Daniel Durkalic hat alle Anzeichen eines Muskelfaserrisses.

„Ich befürchte, dass nicht nur für Tanne, sondern für alle drei die Saison gelaufen ist“, sagt Trainer Kurtulus Öztürk, und: „Bisher sind wir ja von all diesen Dingen verschont geblieben – und jetzt das. Heute ist natürlich der Extremfall.“

Vor allem der Ausfall von Chris Thannheiser schmerzt: „Er ist für mich der Mann dieser Saison. Er ist der konstanteste Spieler und macht kaum einmal einen Fehler“, sagt Öztürk. Auch Daniel Durkalic hatte sich für den Rest der Saison noch viel vorgenommen: Den WSC in die Landesliga und sich zur Torjäger-Kanone schießen. In dieser Wertung hat nun Raphael Lorenz (FC Nordkirchen) die besten Karten.

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