Werner SC empfängt den Großkreutz-Klub

Der Einsatz von Bastian Schöpper ist wegen erheblicher Rückenprobleme fraglich. -  Foto: Gudra

WERNE -  Es ist wieder Zeit für ein Spitzenspiel im Lindert: Der Werner SC, unbesiegter Tabellenführer der Bezirksliga (8), empfängt am Sonntag (14.30 Uhr) mit dem VfL Kemminghausen den ebenso ungeschlagenen Dritten.

„Wir freuen uns auf das Spiel. Beide Teams haben sich das verdient“, sagt WSC-Spielertrainer Kurtulus Öztürk.

Auch für die Zuschauer kann es attraktiv werden: Beide Mannschaften sind sehr offensivstark und verfügen zudem über die besten Abwehrreihen der Liga.

Just zu diesem Spitzenspiel ist aber das schnelle und kaum auszurechnende Angriffsduo des WSC außer Gefecht gesetzt: Necati Bacak muss nach der Roten Karte aus dem Spiel gegen die Nordkirchener noch einmal zuschauen, Daniel Durkalic hat sich in den Urlaub verabschiedet. „Da fehlt uns leider ein bisschen das Läuferische“, sagt Öztürk.

Zeit also, das Angriffsspiel ein wenig zu variieren. Damit ergibt sich die Chance für den Allrounder schlechthin in Öztürks Aufgebot, wieder in der Startelf zu stehen: Oliver Winter wird wohl als körperlich robuster Mann in die Angriffsmitte gehen. Sturmpartner dürften Janis Leenders und Chris Thannheiser sein – im Wechselspiel.

Wie die Defensive aussehen wird, da ist Öztürk sich weniger sicher. Vor Michael Rockel, der zuletzt beim 2:0 gegen Schlusslicht Oberaden von Sebastian Vorwick vertreten worden ist, könnte tatsächlich – und ausnahmsweise – mal wieder eine Viererkette ihre Arbeit verrichten.

Denn aus der Dreier-Abwehrkette sind zwei Spieler fraglich: Bastian Schöpper trainierte wegen heftiger Rückenbeschwerden nicht mit, während Leon Heese wegen des Studiums in Bonn eigentlich schon außen vor war. „Ich hoffe, er stellt sich zur Verfügung, glaube es aber eher nicht“, sagt Öztürk. Immerhin kehrt Hisham Saado nach seiner Gelb-Sperre ins Aufgebot zurück.

Auch weil die Besetzung der Abwehr mit Problemen behaftet ist, führt der WSC bereits Gespräche mit potenziellen Zugängen. Öztürk: „Wir sind mir vier Spielern im Gespräch – was aber nicht heißt, dass wir alle holen.“ Zwei, maximal ein Dritter, sollen verpflichtet werden.

Zunächst aber steht der Sonntagskick gegen den Aufsteiger und Heimatklub von Weltmeister Kevin Großkreutz (schaut sich gerne mal ein Spiel an) auf dem Programm. Ein Unentschieden, und der WSC hat seine Tabellenführung wohl an Wethmar verloren. Anschließend geht es zum TuS Hannibal. Öztürk warnt: „Wenn wir nicht aufpassen, dann sind wir in zwei Wochen plötzlich nur noch Dritter.“ - gu

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